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1999 6-Zyl.-Boxerm.
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1976 924
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1973 Carrera RS
1973 911 Targa
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1971 Sechszehnzylinder
1971 Targa
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1969 914 (Achtzylinder)
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1967 917
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1964 904
1963 911
1963 911 Motor
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1960 356B 2000GS Car.GT
1959 754
1959 356 B
1956 597 Jagdwagen
1956 356 Bremse
1956 356 Motor
1953 550 Spyder
1953 Fuhrmann-Motor
1950 356 SL
1948 Erster 356
1947 356 Vorbereitung
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1922 Sascha-Wagen
1898 E-Mobil
1897 Lohner-Porsche
Motordaten


50 Jahre 911-Motor





Er ist ein Beispiel für Kontinuität und Weiterentwicklung zugleich. Wer hätte gedacht, dass 800.000 911er verkauft würden und dass dieser Motor von 1963 einmal mehr als die dreifache Leistung entwickeln würde? Nein, hierbei sind die Aufladung (seit 1974) und der Renneinsatz außen vor gelassen. Die Angabe gilt für den reinen Serieneinsatz als Saugmotor.

Seinen Einsatzort hinter der Hinterachse hat er bis heute (2014) beibehalten. Seit 1988 treibt er auch im Serienfahrzeug wahlweise die Vorderachse an. Kurz vor der Jahrtausendwende hat er ein wichtiges Erkennungsmerkmal verloren, die Luftkühlung (siehe Tabelle unten ab 1996). Trotz kleinerem Hubraum wird auf Anhieb ein größeres Drehmoment bei niedrigerer Drehzahl erreicht.

Entwicklung des Hubraums*
1963Bohrung * Hub80,0 mm * 66,0 mm Hubraum1.991 cm³
1969Bohrung * Hub84,0 mm * 66,0 mm Hubraum2.195 cm³
1971Bohrung * Hub84,0 mm * 70,4 mm Hubraum2.341 cm³
1973Bohrung * Hub90,0 mm * 70,4 mm Hubraum2.341 cm³
1974Bohrung * Hub95,0 mm * 70,4 mm Hubraum2.994 cm³
1977Bohrung * Hub97,0 mm * 74,4 mm Hubraum3.299 cm³
1989Bohrung * Hub100,0 mm * 76,4 mm Hubraum3.600 cm³
1993Bohrung * Hub102,0 mm * 76,4 mm Hubraum3.746 cm³
1996Bohrung * Hub96,0 mm * 78,0 mm Hubraum3.387 cm³
2003Bohrung * Hub96,0 mm * 82,8 mm Hubraum3.596 cm³
*Das sind nicht alle beim 911-Motor vorkommenden Maße.

Vorbei die Zeiten einzelner Zylinder und Zylinderköpfe, die erst durch das Gehäuse der jeweiligen Nockenwelle zusammengefügt werden. Die OHC-Anordnung mit Kipphebeln und je zwei Ventilen wurde schon beim Luftgekühlten aufgegeben. Kein Gebläse mehr mit innen liegendem Generator. Vorbei auch die immer wieder verbesserte und trotzdem nie gute Innenraumheizung.

Viel viel früher hat der Motor seine Solex-Dreifach-Vergaser mit je einer Schwimmerkammer und Membranpumpe verloren. Das beginnt mit der Einführung des 911S mit Weber-Vergasern und wird, durch die USA-Abgasgesetzgebung bedingt, mit einer Bosch-Einspritzpumpe fortgesetzt. Es folgt ab 1973 die K-Jetronic, nachher als KE.Jetronic mit Lambdaregelung.

Das ist eine schwere Zeit für den 911er. Der vom Amerika-Export diktierte Katalysator schluckt Leistung. Das wegen ihm eingeführte bleifreie Benzin hat nicht mehr die gewohnte Klopffestigkeit. An den hastigen Hubraumsprüngen dieser Zeit in der Tabelle oben mögen Sie ablesen, wie sehr man nach der Umstellung auf Benzin mit geringerer Oktanzahl trotzdem versucht, das Leistungsniveau zu halten. Der Verbrauch bleibt dabei naturgemäß auf der Strecke.

Öl ist ein Thema in der Geschichte des 911-Motors. Schon immer als Trockensumpfschmierung konzipiert, gehört dazu natürlich ein Behälter, der anfangs nur 9 Liter fasst, später deutlich mehr. Der wird durch eine Klappe hinter der Tür von außen zugänglich gemacht, was in einem Fiasko endet. Unbedarfte Porsche-Fahrer/innen füllen dort Kraftstoff ein. Die Klappe verschwindet bald wieder.

Noch eine schwere Zeit entsteht mit dem Erscheinen von 924/928. Die einstmals auch noch mit dem Carrera ausufernde Motorenpalette wird gestutzt. Es erscheint 1978 der SC, der alle 911-Saugmotoren zusammenfasst. Darüber thront nur noch der Turbo seit 1974. Für USA werden die Motoren mit Klimakompressor und geänderter Abgasanlage immer komplexer.

Minimale und maximale Leistung*
1963-6596 kW (130 PS)-
196696 kW (130 PS)118 kW (160 PS)
196781 kW (110 PS)118 kW (160 PS)
196881 kW (110 PS)125 kW (170 PS)
1969-7092 kW (125 PS)132 kW (180 PS)
1971-7296 kW (130 PS)140 kW (190 PS)
1973110 kW (150 PS)154 kW (210 PS)
1974-76110 kW (150 PS)191 kW (260 PS)
1977121 kW (165 PS)221 kW (300 PS)
1978-82132 kW (180 PS)221 kW (300 PS)
1983-88170 kW (231 PS)243 kW (330 PS)
1989-90184 kW (250 PS)243 kW (330 PS)
1991-92184 kW (250 PS)235 kW (320 PS)
1993200 kW (272 PS)265 kW (360 PS)
1994200 kW (272 PS)300 kW (408 PS)
1995-96210 kW (285 PS)300 kW (408 PS)
1997-01221 kW (300 PS)316 kW (430 PS)
2002-04235 kW (320 PS)331 kW (450 PS)
2005239 kW (325 PS)331 kW (450 PS)
2006-08239 kW (325 PS)353 kW (480 PS)
2009-10254 kW (345 PS)368 kW (500 PS)
2011-12257 kW (350 PS)368 kW (500 PS)
2013-257 kW (350 PS)412 kW (560 PS)
* Ohne GT- mit Turbo-Modellen (ab 1974)

Sehen Sie sich die beispiellose Leistungsentwicklung an. Zum Schluss kommen 257 kW (350 PS) beim Saugmotor, was dem 2,7-fachen und 412 kW (560 PS) beim Turbo heraus, mehr als das Doppelte. Mit dem Übergang zur Flüssigkeitskühlung halten verstellbare Nockenwellen, verstellbarer Ventilhub, Resonanzaufladung und Direkteinspritzung Einzug. 01/14

/0 Prozent aller 911er gibt es noch.

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