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1959 356 B
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1956 356 Bremse
1956 356 Motor
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1898 E-Mobil
1897 Lohner-Porsche
Motordaten


Porsche 597





Porsche 597
MotorbauartBoxer-Vierzylinder
Hubraum, Bohr. * Hub1582 cm³ (82,5 mm * 74,0 mm)
Verdichtung6,5 : 1
MotorsteuerungOHV
GemischbildungDoppelvergaser
Ventile2 je Zylinder
Drehmoment106 Nm bei 2400/min
Leistung37 kW (50 PS) bei 4000/min
BauartHeckmotor, Allradantrieb
KupplungEinscheiben, trocken
GetriebeManuell-Fünfgang, synchronisiert
Radaufhaengung vornKurbellenker
Radaufhaengung hintenPendelachse
LenkungSchnecke
BremsenTrommeln
Räder 6.00-16
Radstand2.060 mm
Länge3.600 mm
Breite1.560 mm
Höhe1.600 mm
Tankinhalt60 Liter
Leergewicht1090 kg + Fahrer(in) (mit Verdeck)
Höchstgeschwindigkeit100 km/h
Bauzeit1956 - 1958

Entwickelt wird er natürlich für die neu entstehende Bundeswehr und gebaut werden sollte er dann in 50.000er Auflage. Stattdessen bleibt es bei deutlich unter 100. Die Prospekte sind schon gedruckt, sagt man. Ob der damalige Verteidigungsminister Strauß als Bayer das neue DKW-Werk in Ingolstadt bevorzugt hat?

Von dort kommt der DKW Munga, ein Zweitakter mit munterer Abgasfahne. Porsche hat eine vom Anfang des Jahrhunderts über den Zweiten Weltkrieg reichende Erfahrung, die dem ersten Allradler mit dem Namen Porsche zur Ehre gereicht. Es hätte so toll werden können. Auch das VW-Werk hält sich zurück. Wenn da nicht DKW so sehr auf Aufträge angewiesen wäre. Wir wissen heute, dass es der Firma letztlich nicht gereicht hat.

Heute gehören beide zum gleichen Konzern und auch ihre Kostenstrukturen haben sich schon etwas angeglichen. Damals ist der Porsche fast doppelt so teuer. Technisch natürlich ohne Fehl und Tadel. Schauen Sie sich seine Vorfahren an, von denen er seine Talente geerbt hat: vom Schwimmwagen den Unterbau und Teile des Allradantriebs und vom 356 den Motor, wenn auch in modifizierter Form.

Man sagt, es sei noch mehr aus den Porsche-Regalen an diesen Wagen gelangt, sogar vom berühmten 550. Die Entwickler hätten sich angesichts des Riesenauftrags ungestört bedienen können. Wenn man dann noch die bei Porsche übliche Qualität und Haltbarkeit hinzunimmt, muss man sich nicht wundern, wenn die Kosten in den Himmel steigen. Den Jägern ist er offensichtlich auch zu teuer.

Diese Auto kann sogar (ohne Antrieb) schwimmen.

Technisch kommt er mit der Hinterachse vom VW-Transporter daher, hat also die beiden Reduktionsgetriebe rechts und links in der Hinterachse und dadurch eine größere Bodenfreiheit. Das Getriebe ist um einen Geländegang auf fünf Gänge erweitert und hat nach vorn einen Ausgang für die Vorderachse. Der Motor ist zugunsten eines im unteren Drehzahlbereich besseren Drehmoments gedrosselt. 12/09






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