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  Packard







'Ask the man who owns one.' (Frag' den Mann, der einen besitzt.) ist als Packard-Werbespruch beinahe zum geflügelten Wort geworden und auch als Lebensweisheit nicht schlecht, wenn auch nicht gerade frauenfreundlich. Aber wir schreiben das Jahr 1920 und die Firma kann sich solche Sprüche erlauben.

V12-Antrieb mit nur Hinterradbremse ...

Packard spielt in der Oberliga Amerikas und wird auch noch einige Zeit von etwa Lincoln (Ford) und Cadillac (GM) unangefochten sein. Typisch für sehr teure Automarken steht Packard für bedingungslose Qualität und zu der Zeit auch noch für moderne Technik. Immerhin wird dieser Wagen vom wohl ersten serienmäßig hergestellten V12 der Welt angetrieben.

Schon 1909 ist die Firma so von sich überzeugt, dass selbst der Gründer von General Motors William Durant sie nicht erwerben kann und statt dessen Cadillac seinem Imperium einverleibt. Wer weiß, hätten ansonsten alle Cadillac den stolzen Namen Packard getragen, der leider als Firma das Jahr 1958 nicht überlebt.

Dabei handelt es sich um eine der frühesten Gründungen in USA überhaupt. Die Packards stammen ursprünglich aus Großbritannien und sind seit 1848 in Warren/Ohio ansässig. Ihre Eisen- bzw. Elektro-Produktion erweitern die Brüder James Ward und William Doud 1899 um die Herstellung von Autos, James Ward für die Technik und William Doud für das Business zuständig.

Könige und Maharadschas haben in den Wagen Platz genommen, natürlich nicht gleich, aber als der Ruf den Fahrzeugen vorauseilt. Deshalb hat der Eröffnungsspruch oben seine Berechtigung. Als nahezu unkaputtbar gelten die Autos, immer mehr als genügend getestet bevor sie auf den Markt kommen. Allerdings auch sehr teuer, bis zu knappen 6.000 Dollar. Wenn man bedenkt, dass ein T-Modell zwischen 850 und viel später 370 Dollar zu haben ist.

Konservativ bedeutet übrigens nicht das Fehlen von Innovationen, nicht im Fall von Packard. Auf das Konto der Firma geht nicht nur der V12, 'Twin Six' genannt, übrigens nur dreifach gelagert. Sie baut auch später ein Automatikgetriebe selbst, hat die wohl erste serienmäßige Klimaanlage an Bord und, viel später allerdings, die erste elektrisch einstellbare Niveauregulierung. Dabei hat sie, wie viele andere Firmen auch, mit einem Einzylinder begonnen. 04/12








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