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Geschichte Opel Rekord B

Kaum veränderte Karosserie mit modernerem Motor - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe








Englische Version

Opel Rekord B
Motor
Hubraum (Bohrung * Hub)
Ventile2 je Zyl. Kipphebel
MotorsteuerungOHC (Kette)
GemischbildungEinfachvergaser/Register-Vergaser
Tankinhalt45 Liter
Drehmoment
Leistung
BauartFrontmotor mit Heckantrieb
GetriebeDreigang, Viergang (optional), Lenkradschaltung, Mittelschaltung (optional), Halbautomatik (optional), Zweigang-Automatik (optional)
Aufhängung vornungleich lange Doppelquerlenker, Teleskopdämpfer, Stabilisator
Aufhängung hintenStarrachse, Blattfedern, hydraulische Stoßdämpfer
LenkungKugelumlauf
BremsenScheiben vorn, Bremskraftverstärkung (optional), Stockhandbremse
Räder5.90(S) - 13 / 165 SR 14 (4,5")
Radstand2639 mm
Länge4.530 / 4.550 mm
Breite1.690mm
Höhe1.440 mm (Limousine), 1.402 (Coupe)
Verbrauch9-10 / 10-12 l/100km
Leergewicht965-990 / 1090-1110 kg + Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeit
Kaufpreisca. 7200 - 8400 / ab 9600 DM
Baujahr1965 - 1966
Variantenzwei-/viertürig, Kombi (Caravan) /viertürig, Coupe
Elektrik12 V/ 44 Ah

Dieser Rekord hat sich den Ruf eines Zwischenmodells erworben, nicht zuletzt wegen der auch für Opel kurzen Laufzeit von nur gut einem Jahr und dem großen Erfolg des Nachfolgers. Zum Design hat man sich in der Tat recht wenig einfallen lassen. Statt runder Scheinwerfer vorne gibt es nun rechteckige, statt länglicher Schlussleuchten jeweils zwei runde. Trotzdem ist dieser Wagen von Design her wegweisend, übernimmt doch der Nachfolger sowohl die Front- als auch die Heckleuchten. Letztere werden sich noch weiter fortpflanzen, zum Manta und GT. Der Kapitän teilt mit dem Rekord B fast die komplette Frontgestaltung, hier nur ein wenig vergrößert.

Nur 11 Monate gebaut ...

Die eigentlichen Neuerungen liegen unter der relativ gleich gebliebenen Oberfläche. Jetzt passt z.B. die Hinterachse durch mehr Spurweite zur Karosserie. Mit neuen Motoren folgt Opel dem Ruf nach Ablösung der Vorkriegsmodelle. Es gibt jetzt eine oben quasi neben den Ventilen liegende Nockenwelle, die in einer Reihe angeordnete Ventile über Kipphebel betätigt. Die keilförmigen Brennräume bleiben im Prinzip erhalten. Ansaug- und Abgaskanäle liegen auf einer Seite, also kein Querstromkopf.

Opel bezeichnet diesen Vierzylinder mit camshaft in head.

Eigentlich hat man nur die langen Stößelstangen drastisch verkürzt. Dadurch werden die Massen verringert, die eine Ventilfeder zurück befördern muss. Auch die wartungsfreundliche Art der Ventileinstellung bleibt erhalten. Ölpumpe und Verteiler sitzen nicht mehr auf verschiedenen Seiten einer Welle, die von der Nockenwelle im 90°-Winkel angetrieben wird und seitlich aus dem Motorblock herausragt, sondern sind an der Vorderseite des Motors mit dem Hauptstromfilter und der Kühlmittelpumpe zu einer Art Modul zusammengefasst.

Im Mittelklassewagen von 1965 sind die Lehnen nicht verstellbar ...

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