Opel Laubfrosch
| Opel 4/12 PS | |
| Motor | Reihen-Vierzylinder |
| Hubraum | 951 cm³ |
| Bohrung/Hub | 58 * 90 mm |
| Verdichtung | 7,0 : 1 |
| Kurbelwelle | 2-fach gelagert |
| Motorsteuerung | SV |
| Gemischbildung | Vergaser |
| Leistung | 9 kW (12 PS) |
| Nenndrehzahl | 2200 1/min |
| Bauart | Frontmotor mit Heckantrieb |
| Getriebe | Dreigang, Schieberad |
| Aufhängung v/h | Starrachse, Blattfedern, viertelelliptisch |
| Fußbremse | Hinterräder, mechanisch |
| Handbremse | Getriebe |
| Elektrik | 12 V |
| Länge | 3140 mm |
| Breite | 1340 mm |
| Höhe | 1650 mm |
| Leergewicht | 570 kg + Fahrer(in) |
| Höchstgeschwindigkeit | ca. 70 km/h |
| Kaufpreis | ca. 4600 Rentenmark, 2500 RM |
| Bauzeit | 1924 - 1926 |
| Variante | Viersitzer ab 1925 |
Mit dieser Kopie des Citroen 5 CV als einzigem Modell steigt Opel zum Serienhersteller auf und Deutschland erhält (nach USA und Frankreich) erstmals eine Automobilproduktion mit Fließfertigung. Zu einer Zeit, da sich an den Fahrzeugen noch viel Grundsätzliches ändert, wird ohnehin viel geklaut. Meist bei oder nach der Übernahme aber auch deutlich weiterentwickelt. Bei diesem Opel ist dazu zunächst nicht die Zeit. Man hat ein neues Werk gebaut und viel Geld investiert, was erst einmal erwirtschaftet werden muss.
Wenigstens wird schon einmal die Farbe von Citroen-gelb auf Opel-grün umgestellt, was dem 4/12 den Namen Laubfrosch einbringt. Außer bei Zündung, Kühlung und Bohrung sind sich beide Autos trotz geringfügig anderer Maße so ähnlich, dass Citroen sogar vor Gericht geht. Schließlich wird aber der Laubfrosch von Opel doch weiterentwickelt und damit als Kopie aufgehoben. In dieser Zeit gehört Citroen zu den größten Herstellern in Europa, Opels Erfolge kommen später. 07/06