Den Deutschen ist der Firmenname 'Mitsubishi' vor allem im Zusammenhang mit dem Geländewagen Pajero bekannt. Der hat bisher (2007) zwölf Mal die materialmordende Rallye Paris-Dakar gewonnen. Auch die Anzahl der Pajeros im Straßenbild spricht Bände, genauso wie der stabile Wiederverkaufswert. 2,5 Mio. Kunden weltweit sind für ein so spezielles Produkt schon ein Wort. Er ist nun in der vierten Generation erhältlich. Schon ursprünglich ist er nicht der Geländewagen, wie man ihn bis dahin gewohnt ist. Vielmehr hat er nur hinten eine Starrachse und vorne sogar (innenbelüftete) Scheibenbremsen. Man hat bei Mitsubishi erkannt, dass nur eine bescheidene Minderheit mit dem Wagen in schweres Gelände geht. Im Laufe seiner Entwicklung verliert er die hintere Starrachse ebenfalls, gewinnt aber mit einem ausgeklügelten Allradsystem und einer für einen Geländewagen progessiven Karosserie. Die Karosserie wird selbsttragend und hat am Ende mehr Platz, im Ernstfall sogar für sieben Personen. Folgerichtig erhält er einen kleineren Bruder und bleibt doch in der Beliebtheit relativ weit oben. Sein Nutzwert hat sich über die hohe gebremste Anhängelast hinaus gesteigert und seine Nachteile fallen dank doch noch einigermaßen sparsamem Dieselmotor nicht so sehr ins Gewicht. Es gibt Kritik wegen dem Bremsweg. Dafür ist er offensichtlich leiser und komfortabler geworden. Er vereinigt die Vorteile eines großen Geländewagens mit denen eines SUV. Dem hat er viel Variation zwischen reinem Heckantrieb und permanentem Allradantrieb, sowie mittlerer/hinterer Sperre und Geländeuntersetzung voraus. Im Innenraum kommt so viel Komfort zusammen, dass er beinahe zum Edelkombi mutiert.