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  Mercedes - Museum 5


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1964

Das Bild zeigt einen Mercedes 600 des allerletzten Baujahrs 1984. Wenn die Serie zu klein ist, sind die Entwicklungskosten auch bei dem 1964 als hoch empfundenen Stückpreis von 56.500 DM nicht wieder herein zu holen.

Eine Automobilfirma wie Daimler-Benz realisiert so ein Projekt mit Luftfederung und viel Servounterstützung trotzdem, weil man dann z.B. bei Staatsempfängen im Fernsehen präsent ist. Übrigens haben die dann eingesetzten 600er sechs Türen und sind über sechs Meter lang. Bisweilen wird dazu auch die am hinteren Dachteil zu öffnende Pullmann-Limousine eingesetzt.

1967

In diesem Jahr soll bei Daimler-Benz mit der Entwicklung des Airbags begonnen worden sein. Zu dieser Zeit hat man schon eine lange Tradition beim Bau besonders sicherer Autos.

1969

Der C 111 ist zunächst Versuchsträger für Drehkolbenmotoren (Wankelmotoren) mit bis zu vier Kammern und 275 kW (374 PS), immerhin 290 km/h schnell. Am Ende erweist sich der Motor als für die Zukunft untauglich.

1969

Der Versuchsträger wird wieder hervorgeholt, als es um Rekordversuche mit Dieselmotoren geht, wovon einer aus 10.000 Meilen (1,6 km) mit 252 km/h Durchschnitt besteht.

1971

Ein 280 SE 3,5 Cabriolet mit 147 kW (200 PS), vom Werk vollkommen restauriert mit Garantie für 320.000 bis 350.000 Euro.

1973

Er kann noch nicht das, was heutige Autos schaffen, trotz seines martialischen Aussehens. Er schafft den 65-km/h-Aufprall nur auf der vollen Breite, heutige Autos müssen das auch bei halber Überdeckung können. Dafür hat er aber schon Airbag und Gurtstraffer, das Experimentalauto der dritten Generation.

1979

Ein 450 SEL 6,9 Liter mit 210 kW (286 PS). Der vergleichsweise große Motor stammt zwar aus dem 600er, hat aber nicht mehr dessen Einspritzpumpe. Deren Ära geht zu Ende und es folgt bei Mercedes-Benz die Zeit der K-Jetronik. Heute (2010) sind bis zu 1000 Nm möglich, zu der Zeit die 550 Nm dieses Motor im Pkw-Bereich einsame Spitze.

1979

Er gilt als der einzig wirkliche Geländewagen im Daimler-Programm. Leider wird auch er immer komfortabler und vor allem länger, was seinen spezifischen Eigenschaften etwas zuwider läuft. Ansonsten hat er sich bewährt und ist über viele Jahre auch relativ unangetastet geblieben.

1980

Dieses Auto ist typisch für den für Daimler-Benz so wichtigen USA-Export. Es hat die vermaledeiten unansehnlichen Stoßstangen, das besondere Licht und ist der erste Diesel, der mit seinen fünf Zylindern die Leistungswünsche amerikanischer Kunden im Ansatz erfüllen kann. Der Motor ist übrigens in Auftragsarbeit von Ferdinand Piech, den späteren Audi- und VW-Chef konstruiert worden.

1982

Anlässlich der 125-Jahr-Feiern des Automobils hat Daimler die wohl wichtigsten Fahrzeuge des Konzerns in einer kleinen Broschüre zusammengefasst. Er ist dabei, als Antwort auf die Frage nach einem kompakten Automobil. Er begründet die Kompaktklasse, zumindest bei Mercedes, die sich heute in der C-Klasse fortsetzt.

1991

'C 112' heißt dieser ebenfalls Mittelmotor-Sportwagen mit 6-Liter-V12 und 300 kW (408 PS), gut 310 km/h. Hier toben sich die Entwickler mit vestellbaren Spoilern und dem später in die Serie übernommenen Anti- Wank-System aus. Als Mercedes ist der Prototyp kaum zu erkennen.

1997

Dieser in der FIA-GT-Serie sehr erfolgreiche Rennwagen musste zu Homologationszwecken 25 Mal gebaut werden und ist mit seinen zwölf Zylindern, 6,9 Liter Hubraum und 450 kW (612 PS) auch für die Straße zugelassen. Im ersten Jahr ihres Bestehens wird die FIA-GT als Weltmeisterschaft ausgeschrieben und Mercedes-AMG gewinnt 16 der 21 Rennen.

1999

'Vision SLR' nennt sich dieser Prototyp des später tatsächlich realisierten Modells auf der Autoshow in Detroit. Betrachtet man den Mittelteil der Fronthaube, soll er der Formel 1 entlehnt sein. Technisch macht der Wagen durch Keramik- und spoilerartige Luftbremsen auf sich aufmerksam. Seine CFK-Karosserie ist auch 2010 noch besonders erwähnenswert.

1999

Da sitzen Leute zu Hause mit ihrem neuen ML und fragen sich, was dieses Auto wirklich kann und haben Schwierigkeiten, ihre Sommerreise(n) zu planen. Einerseits finden Sie auch als bekannte Pässe nur Asphaltbelag, andererseits haben Sie Angst, ihr Gefährt werde auf richtig schwierigen Geröllpisten versagen.

1999

Die E-Klasse folgt 1995 als mittlere Baureihe ('obere Mittelklasse') auf den W 124. Oben ist schon das facegeliftete Modell von 1999 zu sehen. Sie ist mit praktisch jedem Motor des Konzens zu haben, wodurch ihre Möglichkeiten stark streuen. Sie wird von den Verkaufszahlen her inzwischen von der C-Klasse abgelöst.

2000

Das ist die zweite Generation der C-Klasse, zu erkennen an der eigenartigen Verbindung zwischen den Scheinwerfern jeder Seite. Ein Jahr zuvor werden in der E-Klasse die runden, komplett getrennten Scheinwerfer eingeführt. Das Heck ist hingegen eindeutig der S-Klasse entlehnt.

Von den Motoren her bleibt es bei den turbogeladenen Dieselmotoren, während der Kompressor bei den Benzinern erst zusammen mit dem meist verwendeten 1,8-Liter-Triebwerk im Jahr 2003 kommt. Auf der Seite der Schaltgetriebe dominieren bereits sechs Gänge.

2001

Dieses Auto wird berühmt, weil es durch Sturzveränderung der Räder so in die Kurve gehen kann wie ein Motorrad. Dabei werden Reifen verwendet, die innen und außen unterschiedliche Querschnittsverhältnisse haben.

2002

In der Tat musste Daimler-Benz befürchten, auf dem sich neu organisierenden Markt der Super-Luxusautos zurück zu fallen. So heißt der Bentley des VW-Konzerns und der Rolls-Royce von BMW bei Mercedes Maybach. Das war die Neugründung von Wilhelm Maybach und seinem Sohn Karl, nachdem er mit dem Vorstand der Daimler-Motorenwerke nicht mehr auskam.

So wie die Marke damals oberhalb von Mercedes positioniert war, ist sie es auch heute. Dabei steht die '57' (übrigens berühmt gemacht durch die Fa. Heinz) für 5,7 und die '62' für 6,2 Meter Wagenlänge. Ausgerechnet Bentley und natürlich auch die Wirtschaftskrise machen Daimler-Benz einen Strich durch die Rechnung, weil hier ähnlich luxuriöse Wagen zu vergleichsweisen Dumpingpreisen offeriert werden.

2003

Der F 500 Mind wird in Tokyo als rollendes Versuchslabor vorgestellt:
- variabel platzierbare Bildschirme innen,
- Anzeigen frei programmierbar,
- mehrere Info-Ebenen auf einmal,
- Nachtsichtsystem,
- Diesel-Hybrid als Antrieb,
- sehr lichtdurchlässiges Dach.

2004

Das ist ein CLK DTM AMG, der in hundert Exemplaren und auf 320 km/h abgeregelt an Kunden weitergegeben wird, nachdem Mercedes 2003 die Deutschen Tourenwagen Masters gewonnen hat. 07/13



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