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  Mercedes - Museum 4


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1936

Im Lkw gibt es den Dieselmotor schon etwas länger, aber für den Pkw-Bereich gilt das Datum des Erscheinens dieser 260 D Pullmann-Limousine. Weniger zur Repräsentanz als vielmehr für Taxifahrer gedacht, bei denen der Kraftstoffpreis weitaus wichtiger als der raue Diesellauf und die für die Fahrzeuggröße geringe Leistung von 33 kW (45 PS) ist.

1937

Diese Sasion muss besser gelingen, denn die vorige wurde von der Auto Union dominiert. Das Dritte Reich sponsort Rennsport, schaut aber auch sehr auf die Ergebnisse. Der neue Silberpfeil erweist sich mit seinem V8 und 435 kW (592 PS) bei 5,7 Liter Hubraum als absoluter Hit. Er bringt Rudolf Caracciola den zweiten Titel, was man de facto auch als Gewinn der Weltmeisterschaft ansehen kann.

1937

Das Repräsentationsfahrzeug des Dritten Reichs, der 'große' Mercedes 770 mit dem der Typenbezeichnung entsprechenden Hubraum und 110 kW (150 PS) bzw. 147 kW (200 PS), wegen der gewaltigen Dimensionen trotzdem 'nur' 160 km/h schnell.

1938

In den dreißiger Jahren sind die deutschen Spitzenmarken extrem erfolgreich. Dies ist der W 154 mit V-12-Motor und 3 Liter Hubraum, der mit333 kW (453 PS) das Auto auf 285 km/h treibt. Die Formel gibt es erst seit diesem Jahr und trotzdem gewinnt der Wagen sechs von neun Rennen und Caracciola die dritte Europameisterschaft.

1938

Das ist der von Caracciola gefahrene Weltrekordwagen W 125. Zwölf Zylinder mit 5,6 Liter Hubraum und 541 kW (736 PS) ermöglichen 432,7 km/h, eine heute (2011) noch bestehende Marke auf einer normalen Straße.

1939

Das ist der von Ferdinand Porsche konstruierte T 80, der von dem Flugmotor DB 603 mit 44,5 Liter Hubraum und 2206 kW (3000 PS) angetrieben werden soll. Da wären 600 km/h drin, fast 170 km/h mehr als der eigene Weltrekord. Doch der Zweite Weltkrieg verhindert die Fertigstellung.

1951

Der Aufbau und der Motor der ersten Neukonstruktion nach dem Zweiten Weltkrieg sind neu. Man bleibt allerdings bei einem konventionellen (Ovalrohr-)Rahmen. Der Dreiliter-Reihen-Sechszylinder entwickelt sich in den Folgejahren z.B. durch steigende Verdichtung von 85 bis 118 kW (116 - 160 PS).

1951

Hier abgebildet ist die sogenannte Hardtop-Limousine, die als 300 d ab 1957 gebaut wird. Aus USA kommt die Mode einer sehr stabilen halben B-Säule, die das vollständige Versenken der beiden großen Seitenscheiben ermöglicht.

1951

Hier die wieder aufbereitete Karosserie des 300-S-Coupes. Es wird auf dem Pariser Autosalon vorgestellt. Es ist durch noch mehr Handarbeit gekennzeichnet als die Limousine und hat schon von der ersten Version an wegen der drei Vergaser und höherer Verdichtung maschinell mehr zu bieten.

1951

Das Nummernschild täuscht, denn eigentlich gehört da 'O - 002' drauf. Das ist der Dienstwagen von Konrad Adenauer, als erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland zweithöchster Repräsentant (nach dem Bundespräsidenten). Er ist ausschließlich in 300ern gefahren worden. Ein Versuch im BMW endete mit dem Fiasko, dass er den Hut nicht aufbehalten konnte. Die 300er Limousinen haben denn auch den Beinamen 'Adenauer'.

1953

Der Mercedes 180 ist der erste, dessen Motorhaube die Radkästen vollkommen einschließt, 'Pontonform' genannt. Er glänzt gegenüber seinem Vorgänger, dem 170, durch enormen Raumgewinn und mehr Übersichtlichkeit. Mit dem Konzept verbunden ist die deutlich stärker mittragende Karosserie.

1954

Den W 196 R mit 213 kW (290 PS) gibt es als voll verkleideten Wagen für Hochgeschwindigkeitsstrecken und als eine Art Formel-Rennwagen wie abgebildet.

1954

Das ist ein relativ früher 300 S, ein Cabriolet-A-Modell mit besonderer Farbgebung. Alle 300er entstehen noch nach der alten Baumethode als Karosserie auf einem tragenden Rahmen, was natürlich den Bau von Cabrios begünstigt.

1954

Das wunderschöne Holz-Armaturenbrett des 300 S Cabriolet A.

1954

Eine völlig ungewohnte Sicht auf den SL 300 von 1954. So kann man vielleicht verstehen, warum das SL-Coupe Flügeltüren hat. Der sehr leichte Rohrrahmen verlangt relativ hohe und breite Schweller. Da ist die Idee von nach oben öffnenden Türen naheliegend.

1954

Wir dachten, diese Seiten über Daimler und Benz seien vollständig, als wir mit Schrecken bemerkten, dass der 300 SL noch fehlte. Das geht natürlich überhaupt nicht. Die Nachkriegsgeschichte von Mercedes wäre ohne diesen Wagen absolut unvollständig.

1954

Er wird vom US-Markt gefordert, und der bekommt meist, was er will, denn er ist für Mercedes-Benz in dieser Zeit lebenswichtig. Es ist das einzig unzerstörte Land und hier ist Geld, um sich dem Luxus zuzuwenden. Gute Voraussetzungen für dieses für Europa zu der Zeit absolut ungeeignete Auto.

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1954

Wikipedia sagt, die Kaufsumme von 29.000 DM entspräche heute (2011) etwa 66.000 Euro. Daran mag man den stark eingegrenzten potentiellen Kundenkreis erkennen. Das mit den Preisen ist übrigens so geblieben. Versuchen Sie einmal, so einen Wagen in gutem Zustand als Oldtimer zu kaufen, dann kommen Sie mit dem zehnfachen Betrag wohl nicht hin.

1954

Die Flügeltüren sind aus der Not geboren und nur beim Coupe der ersten Serie zu finden. Da die Spabilität des Wagens auf einem ausgeklügelten und vor allem leichten Rohrrahmen beruht, geriet dieser unterhalb der Türen etwas hoch und vor allen zu breit. Der SL ist halt aus einem Rennwagen heraus entwickelt worden.

1955

Dieses 300-Sc-Cabriolet hat einen Sechszylinder-Reihenmotor und 129 kW (175 PS). Als Spitzenmodell der Zeit ist er seit seiner Vorstellung 1961 schon zwei Mal überarbeitet worden. Neben der natürlich gestiegenen Leistung wird nicht nicht der Wagen tiefergelegt, sondern der Drehpunkt der Eingelenk-Pendelachse. Es wird 2010 mit Werksgarantie für 525.000 Euro angeboten. 07/13



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