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Shareholder Value 2
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2015 SL
2015 Setra S 511 HD
2015 A 45 4MATIC
2015 A-Klasse
2015 Concept IAA
2015 C-Klasse Coupé
2015 CLA 4 MATIC
2015 GLC
2015 CAMTRONIC
2015 GLC Coupé
2015 GLE
2015 F 015
2014 C 350e
2014 Arocs
2014 Motor OM 471
2014 S-Klasse Maybach
2014 CLA Shooting Brake
2014 Vision G-Code SUC
2014 B-Klasse
2014 S-Klasse PI Hybrid
2014 Future Truck 2025
2014 AMG GT
2014 Autonomer Autobahn-Truck
2014 Vito
2014 CLS
2014 C-Klasse T-Modell
2014 SUV-Coupé
2014 S-Klasse Coupe
2014 V-Klasse
2014 C-Produktion
2014 C-Klasse
2013 Setra S 500 HD
2013 E-Coupe/Cabrio
2013 E-Klasse
2013 S-Klasse
2013 CLA-Klasse
2013 GLA-Klasse
2013 Atego
2012 420 GL
2012 Citan
2012 SL-Klasse
2012 E-Smart
2012 A-Klasse
2012 A-Klasse Motor
2011 C-Klasse Coupe
2011 ML-Klasse
2011 CLS
2011 SLK
2011 B-Klasse
2011 Actros
2010 E-Smart
2009 SLS AMG
Probefahrt SLS
2009 E-Klasse Coupe
2009 E-Klasse
2009 Dieselmotor
2008 SL-Modell
2007 F 700 DiesOtto
2007 C-Klasse
2006 CL-Klasse
2006 GL-Modell
2006 Sprinter (2)
2006 E-Klasse Facelift
2005 S 4-matic Autom.
2005 SCR-Katalysator
2005 M-Klasse
2005 S-Klasse
2005 B-Klasse
2004 SLK
2004 CLS
2004 A-Klasse
2004 SLR McLaren
2004 Smart ForFour
2003 Maybach
2003 Smart Roadster
2003 Maybach 57
2003 W 211 SBC-Bremse
2003 Vito
2002 CLK
2002 E-Klasse
2002 Smart Crossblade
2001 SL
2001 SL Schiebebilder
2001 Axor
2000 Unimog
1999 CL
1998 A-Klasse
1998 Smart-Antrieb (VA)
1998 Smart-Antrieb (SA)
1998 Atego
1997 M-Klasse
1996 SLK
1996 Rennmotor
1996 Actros
1996 Vario
1995 E-Klasse
1993 C-Klasse
1991 S-Klasse
1989 SL (R 129)
1988 190 (W 102)
1984 W 124
1983 190 E 2,3-16
1982 190 (W 102)
1979 W126/220
1979 G-Modell
1975 450 SEL 6,9
1975 W 123
1973 Neue Generation
1971 Motor 280
1971 300 SEL 6,8 AMG
1971 SL (W107)
1969 C 111
1969 /8 Coupe
1969 O 305
1968 /8
1967 L 408
1967 280 SE Cabrio/Coupe
1965 200
1965 LP 608
1963 600
1963 230 SL
1963 L 1113
1961 W 111/112 Cabrio/Coupe
1961 300 SE
1961 190
1959 180 b
1959 220
1958 220 SE
1959 LAK 334
1958 LP 333
1957 300 d
1957 300 SL Roadster
1956 300 Sc
1956 L319
1956 220 Cabrio
1956 190
1956 220 S
1956 L 406
1956 Unimog 411
1955 190 SL
1955 Uhlenhaut Coupe
1955 Setra S 6
1954 300 SL 1
1954 300 SL 2
1954 O 321
1954 W 196
1954 Renntransporter
1953 180
1953 180-Bedienung
1952 W 194
1951 300 S
1950 L 6600
1949 O 3500
1949 170 V
1949 170V-Technik
1949 Unimog
1949 L 3500
1949 L 3250
1945 L 4500
1945 L 701
1940 T 80
1941 DB 603A
1938 W 154
1938 Stromlinienwagen
1937 Flugmotor 601
1937 O 10000
1936 260 D
1936 170 H
1936 290 Cabrio
1935 O 2600
1935 L 6500
1934 W 25 - Silberpfeil
1934 540 K
1934 Windkanal
1934 130 H
1932 Lo 2000
1931 170
1930 Chassis 770
1929 710 SS
1927 12/55
1927 SSK
1926 8/38
1924 28/95
1923 10/40/65 PS
1918 Sport
1914 GP-Rennwagen
1912 Benz Lkw
1912 Benz 8/20
1909 Blitzen Benz
1905 Daimler Simplex
1902 Daimler Simplex
1900 Daimler Phoenix
1899 Erster Boxermotor
1899 Daimler Lkw
1898 Daimler Lkw
1897 Contramotor
1897 Zwillingsmotor
1896 Daimler Lkw
1896 Erster Lkw
1894 Daimler-Vierzylinder
1893 Benz Viktoria
1889 Stahlradwagen
1886 Erster V-Motor
1886 Motorkutsche
1886 Dreirad
1885 Motorrad
Fahrzeugdaten



  Mercedes AMG









Ende der Sechziger ist die Welt bei Daimler-Benz noch in Ordnung. Weder Erdölknappheit noch Schadstoff-Debatte hindern an der Entfaltung des Konzerns. Den Rennsport hat man seit 1964 aufgegeben. Eigentlich ist die hauseigene Technik auch nicht die richtige, z.B. kein Leichtbau und kein fortschrittliches Fahrwerk. Das kommt gerade erst mit dem Strich-8, ausgerechnet die kleinere Baureihe, die eher schwächeren Motoren.

Schon seit zwei Jahren versuchen zwei Daimler-Ingenieure, Hans-Werner Aufrecht und Erhard Melcher, die ambitionierten Privatkunden mit Sonderanfertigungen zufrieden zu stellen. 1967 wird den beiden die Doppelbelastung zu groß und sie machen sich unter 'AMG', den Anfangsbuchstaben ihrer Nachnamen und des Ortes Großaspach selbstständig.

Erhard Melcher erwähnt in einem Interview ausgerechnet die Direkteinspritzung des 300 SE als Ansatz für Tuning. Allerdings kommt diese erst in jüngerer Zeit wieder zum Vorschein. Rennsport heißt nach der Betriebsgründung die Leidenschaft der beiden und tatsächlich erscheint man 1971 mit einem für damals recht schweren Auto von über 1600 kg (Serie über 1800 kg) bei den 24 Stunden von Spa Francorchamps. Der stärkste Daimler-V8 entstammt mit 6,8 Liter dem Mercedes 600 und liefert zwar 'nur' 309 kW (420 PS), aber immerhin schon knapp über 600 Nm.

Aus heutiger Sicht könnte man meinen, nur Acht- oder später auch Zwölfzylinder seien für AMG von Interesse gewesen. Dagegen sprechen zwei Entwicklungen. Erstens greifen Tuner immer eher zur leichteren Grundvariante und zweitens ist nur diese kurz nach den Anfängen der Firma AMG mit der oben schon erwähnten, fortschrittlichen Hinterachskonstruktion zu haben.

So geht viel Entwicklungsarbeit in das anfangs noch kleinste Strich-8-Modell und ab 1988 in den 190er (W 102). Es handelt sich also jeweils um den 'kleinen' Mercedes, für den sich die gestuft angebotenen (nicht als Tuning bezeichneten) Pakete gut verkaufen. Interessant ist für Mercedes-Fahrer(innen) jener Zeit vielleicht auch, dass diese nicht an spektakuläre Veränderungen der Karosserie und der Radsätze gebunden sind.

Sie ahnen vielleicht schon, welche Hoffnungen in der 1978 nach Affalterbach ausgewanderten Crew keimen, als Daimler-Benz mit der Hilfe der Fa. Cosworth, bestimmten 190ern zu einer absolut modernen Motorsteuerung verhilft. Zusätzliche Heckflügel bedeuten eine fast vollständige Umkehrung bisheriger Konzernprinzipien. Man will wieder mehr Jüngere für einen Mercedes gewinnen.

Das ermöglicht dem inzwischen zum Haupteigner gewordenen Hans-Werner Aufrecht weitere Pläne. Sein Credo ist ohnehin die deutlichere Anpassung an die Kundenwünsche. Inzwischen wird auch von Mercedes-Kunden mehr optische Anpassung an die gestiegene Motorleistung verlangt.

Ab 1988 führt AMG Rennbeteiligungen im Auftrag von Mercedes durch. In der DTM (92er, 94er, 95er-Meisterschaft) und ITC (95er Meisterschaft) kommt die C-Klasse mit über 60 Siegen zu großen Ehren. Es folgt 1997 der von AMG komplett neu konstruierte CLK GTR mit dem Gewinn der FIA-GT-Meisterschaft. 1998 werden alle 10 Rennen der Serie gewonnen.

Auch beginnt sich in der Firma seit 1988 der Wandel hin zu einer auch den Qualitätskriterien von Mercedes genügenden Firma durchzusetzen. Der Lohn ist der Kooperationsvertrag von 1990, der 1999 über die mehrheitliche, 2005 zur vollen Übernahme durch den Mutterkonzern führt.

Inzwischen bietet die Firma für jeden Mercedes außer der A- und B-Klasse etwas, und wenn es 'nur' das AMG-Styling Paket ist. Eingeführt ist das Lounge-Konzept, Orte, an denen die AMG-Welt zuhause ist. Erste Station war Atlanta, wie überhaupt die USA die Hälfte der stetig wachsenden Produktion aufnimmt. 05/15


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