Zur Startseite A B C D E F G H K L M N O P R S T V Z Suche  
    ImpressumKontakt       Links

Geschichte Mercedes 190

Variante eines erfolgreichen Produkts - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe





English version

Mercedes 190 (W 121)
MotorReihen-Vierzylinder
Hubraum1897 cm³
Bohrung * Hub85 * 83,6 mm
KurbelwelleMehrschichtlager
Verdichtung8,5 : 1
MotorsteuerungOHC (Duplexkette)
GemischaufbereitungRegistervergaser
Tankinhalt56 Liter
Drehmoment136 Nm bei 2800/min
Leistung55 kW (75 PS)
Nenndrehzahl4600/min
BauartFrontmotor mit Heckantrieb
KupplungEinscheiben, trocken
GetriebeViergang, voll synchronisiert
Radstand2650 mm
Aufhängung vornDreiecks-Querlenker, Teleskopdämpfer, Stabilisator
Aufhängung hintenEingelenk-Pendelachse, Teleskopdämpfer
LenkungKugelumlauf
BremsenTrommeln
Höchstgeschwindigkeitca. 135 km/h
Kaufpreisca. 9500 DM
Bauzeit1956 - 1959

Der 190er kommt 1956 als Ergänzung zum weiter gebauten 180, der nun preisgünstiger verkauft wird. Er kombiniert die inzwischen schon bewährte Karosserie mit dem neuen Motor und dem Fahrwerk des 190 SL. Wegen der geringeren Leistung von 55 kW (75 PS) kann man auf einige Besonderheiten des SL-Motors verzichten. Dies gilt hauptsächlich für die aufwendige, wartungsintensive und teure Vergaseranlage, betrifft aber auch die ohne kühlendes Natrium arbeitenden Auslassventile. Dafür erhält man einen Motor, der mit jedem Normalbenzin gut zurechtkommt und fast das gleiche Drehmoment bei niedriger Drehzahl hat.
Im Fahrwerksbereich ist es die Eingelenk-Pendelachse, die durch einen besonders tiefliegenden Gelenkpunkt für weniger Sturzänderung beim Einfedern sorgt. Diese Achse wird von jetzt ab alle Mercedes-Modelle begleiten und erst 1968 mit dem /8 abgelöst werden. Das Bremsfading muss vorerst noch durch Kühlrippen an den vorderen Duplex-Trommelbremsen aufgefangen werden. Analog dazu passen die Felgen und Radzierringe mit Öffnungen, typisch ab jetzt für beinahe jede Seitenansicht eines Mercedes. Es gibt schon den Bremskraftverstärker, allerdings nur für Benzinmotoren, weil dem Diesel genügend Unterdruck im Ansaugrohr fehlt. Das Schiefziehen (besonders beim ersten Bremsvorgang) wird erst bei späteren Modellen durch die Einführung der Scheibenbremse behoben.
Vielleicht noch wichtiger sind die vielen kleinen Verbesserungen, die dem Auto zugute kommen. Das Feintuning stimmt. So hat es z.B. mehr Chrom. Zu den etwas größeren Leuchten gehört neuerdings eine fürs Parken. Sogar die Ausstattung ist mit nunmehr serienmäßigem Gebläse und zusätzlichem rechten Türschloss fast komplett. Das Bild oben enthält nachträglich montierte Blinker, was als Ergänzung zu den klobigen, auf dem Kotflügel aufgesetzten, in jener Zeit häufiger vorkommt. Auch der linke Außenspiegel ist nicht serienmäßig, da zu jener Zeit nicht vorgeschrieben. Eine Lichthupe gibt es noch nicht. Sie bleibt dem schnelleren Nachfolger vorbehalten.



Mercedes 190 D
MotorReihen-Vierzylinder
Hubraum1897 cm³
Bohrung * Hub85 * 83,6 mm
Verdichtung21 : 1
MotorsteuerungOHC (Duplexkette)
GemischaufbereitungReihenpumpe
Tankinhalt56 Liter
Drehmoment108 Nm bei 2200/min
Leistung37 kW (50 PS)
Nenndrehzahl4000/min
Höchstgeschwindigkeitca. 125 km/h
Bauzeit1958 - 1959
Haben Sie auf dieser Seite einen Fehler entdeckt, klicken Sie auf ...
- Bilder, Vergrößerungen, Animationen erscheinen nicht,
- Fehler bei der Textgestaltung bzw. Rechtschreibung,
- inhaltliche Fehler, falsche oder verdrehte Darstellung,
- Links im Mittelteil, die zu einer Fehlermeldung führen,
- Formel falsch oder falsch umgestellt (nur bei Formelsammlung),
- Rechnung unbrauchbar, Ergebnis falsch (nur bei Formelsammlung).



kfz-tech.de   Seitenanfang   Stichwortverzeichnis

2001 - 2011 Copyright für Programme, Texte, Animationen und Bilder: H. Huppertz - Email: harald.huppertz@t-online.de

Radwechsel (Spiel) Kraftstoff sparen Seiten mit Videos Prüfungen - Tests Tolle Bücher Formelsammlung Reisen