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2006 Sprinter (2)
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2005 SCR-Katalysator
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2003 Maybach
2003 Smart Roadster
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2003 Vito
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2002 E-Klasse
2002 Smart Crossblade
2001 SL
2001 SL Schiebebilder
2001 Axor
2000 Unimog
1999 CL
1998 A-Klasse
1998 Smart-Antrieb (VA)
1998 Smart-Antrieb (SA)
1998 Atego
1997 M-Klasse
1996 SLK
1996 Rennmotor
1996 Actros
1996 Vario
1995 E-Klasse
1993 C-Klasse
1991 S-Klasse
1989 SL (R 129)
1988 190 (W 102)
1984 W 124
1983 190 E 2,3-16
1982 190 (W 102)
1979 W126/220
1979 G-Modell
1975 450 SEL 6,9
1975 W 123
1973 Neue Generation
1971 Motor 280
1971 300 SEL 6,8 AMG
1971 SL (W107)
1969 C 111
1969 /8 Coupe
1969 O 305
1968 /8
1967 L 408
1967 280 SE Cabrio/Coupe
1965 200
1965 LP 608
1963 600
1963 230 SL
1963 L 1113
1961 W 111/112 Cabrio/Coupe
1961 300 SE
1961 190
1959 180 b
1959 220
1958 220 SE
1959 LAK 334
1958 LP 333
1957 300 d
1957 300 SL Roadster
1956 300 Sc
1956 L319
1956 220 Cabrio
1956 190
1956 220 S
1956 L 406
1956 Unimog 411
1955 190 SL
1955 Uhlenhaut Coupe
1955 Setra S 6
1954 300 SL 1
1954 300 SL 2
1954 O 321
1954 W 196
1954 Renntransporter
1953 180
1953 180-Bedienung
1952 W 194
1951 300 S
1950 L 6600
1949 O 3500
1949 170 V
1949 170V-Technik
1949 Unimog
1949 L 3500
1949 L 3250
1945 L 4500
1945 L 701
1940 T 80
1941 DB 603A
1938 W 154
1938 Stromlinienwagen
1937 Flugmotor 601
1937 O 10000
1936 260 D
1936 170 H
1936 290 Cabrio
1935 O 2600
1935 L 6500
1934 W 25 - Silberpfeil
1934 540 K
1934 Windkanal
1934 130 H
1932 Lo 2000
1931 170
1930 Chassis 770
1929 710 SS
1927 12/55
1927 SSK
1926 8/38
1924 28/95
1923 10/40/65 PS
1918 Sport
1914 GP-Rennwagen
1912 Benz Lkw
1912 Benz 8/20
1909 Blitzen Benz
1905 Daimler Simplex
1902 Daimler Simplex
1900 Daimler Phoenix
1899 Erster Boxermotor
1899 Daimler Lkw
1898 Daimler Lkw
1897 Contramotor
1897 Zwillingsmotor
1896 Daimler Lkw
1896 Erster Lkw
1894 Daimler-Vierzylinder
1893 Benz Viktoria
1889 Stahlradwagen
1886 Erster V-Motor
1886 Motorkutsche
1886 Dreirad
1885 Motorrad
Fahrzeugdaten



  Mercedes 180



Mercedes 180 (W 120)
MotorReihen-Vierzylinder
Hubraum1767 cm³
Bohrung * Hub75 * 100 mm
KurbelwelleMehrschichtlager
Verdichtung6,7 : 1
MotorsteuerungOHC (Kette)
GemischaufbereitungVergaser
Tankinhalt56 Liter
Drehmoment111 Nm bei 1800/min
Leistung38 kW (52 PS)
Nenndrehzahl4000/min
BauartFrontmotor mit Heckantrieb
KupplungEinscheiben, trocken
GetriebeViergang, voll synchronisiert, Lenkradschaltung
Radstand2650 mm
Aufhängung vornDreiecks-Querlenker
Aufhängung hintenerst Zwei-, dann Eingelenk-Pendelachse
LenkungKugelumlauf
Schmiernippel22
Bremsen v/hTrommeln
Reifen6.40 - 13 (4,5")
Länge4460 mm
Breite1740 mm
Höhe1560 mm
Zuladung450 kg
Leergewicht1150 kg
Höchstgeschwindigkeit125 km/h
Kaufpreisca. 10.000 DM (1953, später geringer)
Bauzeit1953 - 1957
Ponton-Produktion1953 - 1962: ca. 443.000
Batterie6V, 84 Ah
ExtraSchiebedach, Autoradio


Der alte 170er wird zwar noch immer gekauft, stößt aber mit seiner Vorkriegskonstruktion an Grenzen. Inzwischen sind die Kriegsschäden im Werk so weit beseitigt, dass man nach der Neukonstruktion des 300 auch wieder an die große Serie denken kann. Es entsteht ein völlig neuer Grundriss, bei dem die Verkehrsfläche wesentlich besser genutzt wird, z.B. für mehr Innenraum. 'Pontonform' nennt man dieses Design, bei dem das Auto mit seinen in den vorderen Motorwagen integrierten Kotflügeln eher wie ein rechteckiger Kasten aussieht. Es ist typisch für fast alle Konstruktionen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Und wenn man einmal dabei ist, schafft man auch noch die vom 170er bekannte Zweiteilung zwischen Chassis und Aufbau ab. Die Karosserie trägt jetzt mit und wird dadurch auch noch wesentlich leichter. Trotzdem sind unter dem Auto noch Reste des alten Rahmens erkennbar, aber jetzt mit dem Aufbau verschweißt. Für die gesamte Stabilität ist dieser, genau wie z.B. das Dach, nur noch zu einem Teil verantwortlich. Mehr als bisher sorgen jetzt die deutlich stärkeren Schweller für Steifigkeit.

Neu hinzu kommt ein Hilfsrahmen aus zwei zusammengeschweißten Stahlblechhälften für den kompletten Antrieb. Dieser wird durch vorne einen und hinten zwei Silentblocs gegenüber der Karosserie geräuschmäßig abgeschirmt und sorgt damit für gute Dämpfung und eine leichtere (De-)Montierbarkeit.

Trotz Mittragens hat die Karosserie deutlich mehr Fensterflächen. Ganz von vorne unten betrachtet, hält sich der Unterschied zum alten 170er sogar noch in Grenzen. Aber alle anderen Perspektiven offenbaren deutliche Unterschiede. Es ist mehr Innenraum und viel mehr Kofferraum entstanden, der nur noch von anfangs einem und später zwei möglichen, stehenden Reserverädern eingeschränkt wird. Das Gefühl/Geräusch beim Schließen der Türen wird langsam zum Markenzeichen. Dies gilt besonders für die im Laufe der Serie eingeführten Sicherheitsschlösser, bei denen ein abgerundeter Kegel in einen Ring greift und damit auch hält, wenn die Tür, z.B. durch einen Unfall verschoben wird. Fast ebenso sprichwörtlich wird das Blech dieser Fahrzeugserie mit seiner Langlebigkeit in die Geschichte eingehen, was man nicht von allen Nachfolgeprodukten behaupten kann.

Obwohl das große Sicherheitsdenken erst mit dem folgenden Modell einsetzt, hat auch dieser Mercedes neben seiner Stabilität zumindest schon Verbundglas als Windschutzscheibe zu bieten. Damit kann einem die Scheibe bei Bruch nicht mehr um die Ohren fliegen. Dem Komfort dienen geringe Windgeräusche, eine bequeme, aber nicht zu weiche Polsterung und getrennte Heizungsregelung für beide Seiten. Das Armaturenbrett (Bild 2) wird es in dieser schlichten und doch edlen Form beim Nachfolger nicht mehr geben. Wie selten man zu der Zeit einen Blinker braucht, zeigt dessen Betätigung. Man muss den Hupenring am Lenkrad in die entsprechende Richtung drehen. Sie können hier einen noch genaueren Blick auf das Kombiinstrument werfen.

Bei so viel Modernität im Karosseriebereich wird häufig anderswo Bewährtes beibehalten. So startet die 180er-Baureihe mit dem leicht modifizierten Motor des 170ers. Der ist noch mit stehenden Ventilen und einer einfacheren Kurbelwellenlagerung ausgestattet. Wegen dem geringeren Luftwiderstand verbessern sich die Fahrleistungen etwas. Erst 1957 werden dann allerdings zwei Schritte auf einmal vollzogen. Mit der Übernahme des 190 SL-Triebwerks wandern nicht nur die Ventile in den Zylinderkopf, sondern die Nockenwelle gleich mit. Ein technischer Rückstand wird zum Vorsprung. Allerdings bleiben die zwei Doppelvergaser und die schärferen Steuerzeiten dem SL vorbehalten, was für das Durchzugsvermögen nicht unbedingt ein Nachteil ist.

Für hohe Verkaufszahlen wichtig ist der Dieselmotor (Daten ganz unten). Er ist erst ein halbes Jahr nach dem Serienstart in seiner modernisierten Form erhältlich. Eigentlich existiert er seit 1936 in der dritten Generation, die auch heute noch bei bestimmten Leuten negative Gefühle weckt. Besonders der Kaltstart ist ihnen in Ohr und Nase. Allerdings kann der 180er mit seinem besonderen Triebwerkslager zumindest die vom Motor ausgehenden Schwingungen deutlich dämpfen. Aber auch ein anderes Image hat in diesen Fahrzeugen seinen Ursprung, das des langlebigen und anspruchslosen Zugpferds. Kaum ein Unterschied im Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen, aber wenig Spielraum nach oben hin. Vermutlich findet so mancher Dieselkäufer den Weg zu Mercedes, auch wenn er sich das Auto vom Kaufpreis her eigentlich nicht leisten kann. Auch das Taxigewerbe gehört dazu. Man darf nicht vergessen, es gibt nicht viel Konkurrenz in dieser Klasse, deutsche ohnehin kaum.

Mercedes 180 D
Modell180 D
Hubraum1767 cm³
Bohrung * Hub87 mm * 83,6 mm
Verdichtung21 : 1
Kühlung10,3 Liter
Leistung35 kW (48 PS)
Nenndrehzahl3800/min
Batterie12 V/84 Ah
Leergewicht1210 kg + Fahrer/in
Höchstgeschwindigkeit110 km/h
Bauzeit1954 - 1959

Mercedes 180 a
MotorReihen-Vierzylinder
Hubraum1897 cm³
Bohrung * Hub85 * 83,6 mm
KurbelwelleMehrschichtlager
Verdichtung6,8 : 1
MotorsteuerungOHC (Kette)
GemischaufbereitungVergaser
Tankinhalt56 Liter
Drehmoment128 Nm bei 2200/min
Leistung48 kW (65 PS)
Nenndrehzahl4500/min
Höchstgeschwindigkeit135 km/h



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