Zusammen mit dem Fiat-Kollegen Claudio Fogolin Gründung einer eigenen Firma mit ausdrücklicher Billigung von Fiat-Chef Agnelli
1907
12/20 HP (Alfa)1
1908
18/24 HP (Dialfa)1
1909
15/20 HP (Beta)1
1910
20 HP (Gamma)1
1911
25/30 (Epsilon)1
1912
35/50 (Eta)1
1913
35 HP (Theta)1
1919
Kappa1 (35 HP)
1921
Dikappa
1922
Vorstellung des sehr innovativen Lambda
1922
Trikappa (42 HP)
1929
Dilambda1
1931
Astura2
1932
Augusta2
1937
Aprilia2
1937
Todesjahr von Vincenzo Lancia, die Geschäfte führt nach einem kurzen Intermezzo von Ehefrau und Bruder der Sohn Gianni.
1939
Ardea2
1950
Aurelia2
1954
Sieg bei Rallye Monte Carlo
1955
Verkauf an Zementfabrikant Pesenti
1957
Flaminia2
1960
Flavia2
1962
Flavia Coupe/Cabrio
1963
Fulvia2
1970
Übernahme durch Fiat
1971
2000
1972
Beta1
1973
Stratos
1974
Beta Coupe/Spider
1975
Beta HPE, Montecarlo - Prototyp
1976
Beta Montecarlo - Serie, Gamma1
1979
Prisma, Delta1
1981
A 112
1984
Thema
1985
Y 10
1989
Dedra
1994
Kappa, Zeta
1999
Lybra
2002
Thesis, Phedra
2003
Ypsilon
2004
Musa
1 benannt nach dem griechischen Alphabet 2 benannt nach römischen Straßennamen
Die Firma Lancia wurde 1908 von den Herren Lancia und Fogolin gegründet. Vincenco Lancia war die treibende und kreative Kraft, nicht nur zum Bau des ersten Lancia mit sehr sportlichem 12-PS-Motor. Die Modellreihe wurde dann nach griechischen Buchstaben geordnet, auf die man viel später wieder zurückgriff. Viele Innovationen im Automobilbau gehen auf die Firma Lancia zurück. Auch wenn sie dort nicht zum ersten Mal erschienen, so halfen sie doch mit bei deren Durchbruch. Auf dem Gebiet des Karosseriebaus hat man sich verdient gemacht mit leichtem, z.T. auch Alu-Bau, der sich schon in der "Jugendzeit" des Automobils durch geringen Luftwiderstandsbeiwert (cW-Wert) auszeichnete. Immer versuchte man Maßstäbe im Design zu setzen, die mit besonderen Innovationen, wie z.B. der selbsttragenden Karosserie einher gingen. Es gab ebenso besonders kleine und größere sportliche Motoren. Berühmt ist auch ein V-Motor, der mit einem relativ geringen Winkel zwischen den beiden Zylinderreihen einen gemeinsamen Zylinderkopf ermöglichte. Diese waren konventionell, nach dem Transaxle-Prinzip und auch als Frontantrieb angeordnet. Dazu kam schon sehr früh die Einzelradaufhängung, z.B. mit Schräglenkern an der angetriebenen Hinterachse oder sehr fortschrittliche Starrachsen-Systeme wie die De-Dion-Achse.