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Geschichte Lancia - Geschichte

Einer der Ersten, der Lancia Theta - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe

Englische Version

Die Marke 'Lancia' wird ohne das 'i' gesprochen.


1881Geburtsjahr von Vincenzo Lancia
1898Lehre als Fahrradmechaniker
1903Rennfahrer bei Fiat, vorher Buchhalter
1906Zusammen mit dem Fiat-Kollegen Claudio Fogolin Gründung einer eigenen Firma mit ausdrücklicher Billigung von Fiat-Chef Agnelli
190712/20 HP (Alfa)1
190818/24 HP (Dialfa)1
190915/20 HP (Beta)1
191020 HP (Gamma)1
191125/30 (Epsilon)1
191235/50 (Eta)1
191335 HP (Theta)1
1919Kappa1 (35 HP)
1921Dikappa
1922Vorstellung des sehr innovativen Lambda
1922Trikappa (42 HP)
1929Dilambda1
1931Astura2
1932Augusta2
1937Aprilia2
1937Todesjahr von Vincenzo Lancia, die Geschäfte führt nach einem kurzen Intermezzo von Ehefrau und Bruder der Sohn Gianni.
1939Ardea2
1950Aurelia2
1954Sieg bei Rallye Monte Carlo
1955Verkauf an Zementfabrikant Pesenti
1957Flaminia2
1960Flavia2
1962Flavia Coupe/Cabrio
1963Fulvia2
1970Übernahme durch Fiat
19712000
1972Beta1
1973Stratos
1974Beta Coupe/Spider
1975Beta HPE, Montecarlo - Prototyp
1976Beta Montecarlo - Serie, Gamma1
1979Prisma, Delta1
1981A 112
1984Thema
1985Y 10
1989Dedra
1994Kappa, Zeta
1999Lybra
2002Thesis, Phedra
2003Ypsilon
2004Musa
1 benannt nach dem griechischen Alphabet
2 benannt nach römischen Straßennamen

Die Firma Lancia wurde 1908 von den Herren Lancia und Fogolin gegründet. Vincenco Lancia war die treibende und kreative Kraft, nicht nur zum Bau des ersten Lancia mit sehr sportlichem 12-PS-Motor. Die Modellreihe wurde dann nach griechischen Buchstaben geordnet, auf die man viel später wieder zurückgriff. Viele Innovationen im Automobilbau gehen auf die Firma Lancia zurück.
Auch wenn sie dort nicht zum ersten Mal erschienen, so halfen sie doch mit bei deren Durchbruch. Auf dem Gebiet des Karosseriebaus hat man sich verdient gemacht mit leichtem, z.T. auch Alu-Bau, der sich schon in der "Jugendzeit" des Automobils durch geringen Luftwiderstandsbeiwert (cW-Wert) auszeichnete. Immer versuchte man Maßstäbe im Design zu setzen, die mit besonderen Innovationen, wie z.B. der selbsttragenden Karosserie einher gingen. Es gab ebenso besonders kleine und größere sportliche Motoren. Berühmt ist auch ein V-Motor, der mit einem relativ geringen Winkel zwischen den beiden Zylinderreihen einen gemeinsamen Zylinderkopf ermöglichte. Diese waren konventionell, nach dem Transaxle-Prinzip und auch als Frontantrieb angeordnet. Dazu kam schon sehr früh die Einzelradaufhängung, z.B. mit Schräglenkern an der angetriebenen Hinterachse oder sehr fortschrittliche Starrachsen-Systeme wie die De-Dion-Achse.



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