Geschichte Kawasaki

Beispiele aus der Kawasaki-Kollektion - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe





Motorräder baut die Firma Kawasaki nur am Rande. Die erste Firma wurde 1878 in der Nähe von Tokio durch Shozo Kawasaki gegründet. Erst bedingt durch den verlorenen Zweiten Weltkrieg, nach dem keine Flugzeuge mehr produziert werden durften, stieg der riesige Industriebetrieb in die Teilfertigung von Zweirädern ein.
Wie bei vielen Herstellern in Japan fing die eigentliche Motorradfertigung erst 1965 im Prinzip mit einem Nachbau einer englischen Maschine an. Allerdings stellte sich der Erfolg erst mit der Fertigung von Zwei- und Dreizylinder-Zweitaktern ein. Der größte Reihenmotor hatte schließlich 750 cm³. Ab 1973 folgte die Aera der Vierzylinder, genau wie die Zweitakter quer eingebaut. Da Kawasaki es den anderen schon immer zeigen wollte, folgten in dieser Baureihe konsequent ein Sechszylinder- und ein Turbo-Motorrad. Bei den schweren Motorrädern ist Kawasaki im Prinzip beim Reihenmotor geblieben, abgesehen von einer zunächst starken Anlehnung an Harley-Davidson im Cruiser-Bereich (Bild oben).

Kawasaki ER-6n
Motor Reihen-ZweiZylinder
Hubraum649 cm³
Bohrung/Hub83/60 mm
Verdichtung11,2 : 1
Ausgleichswelle(n)1
KühlungFlüssigkeit
MotorsteuerungDOHC mit Kettenantrieb
VentilansteuerungSchlepphebel
Ventile4 je Zylinder
GemischbildungEinspritzung
AbgasregelungKat mit Lambdaregelung
Drehmoment66 Nm bei 7000 1/min
Leistung53 kW (72 PS)
Nenndrehzahl8500 1/min
BauartQuermotor mit Kettenantrieb
KupplungMehrscheiben-Ölbad
GetriebeSechsgang
Aufhängung hintenStahl-Zweiarmschwinge
Bremse vorne2 Scheiben jeweils mit
Zweikolben-Schwimmsattel
Bremse hintenScheibe mit Schwimmsattel
Leergewicht ohne Fahrer(in)ca. 200 kg