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  Kawasaki




Motorräder baut die Firma Kawasaki nur am Rande, neben Flugzeugen, Hubschraubern, Satelliten, Schienenfahrzeugen, Hochseefrachtern, Ölbohrinseln, Kraftwerken, Brücken, Tunnelbohrmaschinen, Gasturbinen, Müllverbrennungsanlagen, Baumaschinen und Industrierobotern. Und es gibt auch nicht nur eine Firma dieses Namens. Zwischenzeitlich firmiert man auch unter dem Namen 'Meihatsu'.

Die erste Firma wird 1878 in der Nähe von Tokio durch Shozo Kawasaki als Schiffswerft gegründet. Der Schiffsbau führt zu stetiger Expansion und wird um die Jahrhundertwende durch den Bau von Dampflokomotiven ergänzt. Ab 1937 werden auch Flugzeuge produziert.

Die Flugzeugabteilung ist schon vor dem Zweiten Weltkrieg mit der Automobilproduktion verbunden. Sie trägt danach durch das Bauverbot für Flugzeuge und die als Reparationen verlorenen Fertigungsanlagen die Hauptlast in diesem Sektor. Irgendwie müssen die vielen Fachkräfte beschäftigt werden.

Der Einstieg in den Fahrzeugmarkt erfolgt trotzdem sehr vorsichtig. Da in Japan in der schlechten Zeit vornehmlich motorisierte Zweiräder benötigt werden, verlegt man sich auf die Produktion von Getrieben und fertigt ab 1950 auch einen 150-cm³ großen Einzylinder-Viertaktmotor.

Offenbar ist man durch die längere industrielle Tradition den unzähligen Konkurrenten auf dem japanischen Markt überlegen, denn schon 1952 folgt ein 100-cm³ größeres Aggregat, unterstützt durch einen sehr erfolgreichen kleinen Zweitakter. Dieser taucht bisweilen auch schon in Fahrzeugen mit dem eigenen Emblem auf.

Deren Produktion bleibt aber in bescheidenem Rahmen, bis man sich 1960 die seit über 30 Jahren Motorräder produzierende Fa. Meguro übernimmt. Diese bietet ein ziemlich komplettes Angebot und passt zu Kawasakis Fähigkeiten in den Bereichen Marketing und Produktion.

Insgesamt macht die Motorradindustrie in Japan in jenen Jahren relativ ungeniert Anleihen bei westlichen Produzenten wie Harley, DKW und vor allem englischen Herstellern. In Europa hat der Abschwung der Motorradproduktion begonnen. Man kann sich eher ein Auto leisten.

Die Japaner erkennen schon den Wert des Motorrads weniger als Nutz- denn als Freizeitvehikel auch und gerade in der westlichen Welt. Doch zunächst bleibt man noch heimisch mit einem Programm, das von 50 bis 500 cm³ reicht und keineswegs nur Zweitaktmaschinen enthält.

Obwohl der Konzern weitläufig und inzwischen auch die Flugzeugindustrie wieder angelaufen ist, beginnt der Zweiradbau langsam eine wichtige Rolle zu spielen. Natürlich versucht man erst gar nicht, den absoluten Marktführer Honda zu übertrumpfen.

Zunächst lassen wir die im Prinzip von Meguro übernommenen Viertakter links liegen. Wir tauchen ein in die Welt, der Kawasaki seinen Ruf verdankt, die Welt der kleinen Zweitakter. Das sind auch die Maschinen, mit denen Kawasaki dann ab 1964 in USA punkten kann.

Da ist zunächst die B8, ein unauffälliges Zweitaktmotorrad mit gerade mal 6 kW (8 PS), vier Gängen und der Schaltung auf der linken Seite. Doch die Firma erweist sich als besonders kompetent in der Anpassung der Produkte.

Immer wieder müssen die kurzen Typenbezeichnungen durch Zahlen und zusätzliche Buchstaben ergänzt werden. Fast genau so, wie die Motorräder dauernd modifiziert werden, geschieht das auch mit dem jeweils produzierenden Teil der Firma.

Wir werden versuchen, uns auf die großen Linien zu beschränken und nicht zu verzetteln. Wichtig ist jedenfalls zu Beginn der Kawasaki-eigenen Produktion das Engagement im Bereich Motocross, das mit einer 125er-Variante der B8 zunächst nur in Japan bestritten wird.

Der enorme Erfolg in Japan 1963 mit vielen werkseigenen Maschinen an der Spitze der Meisterschaft mag auch zu den Exportaktivitäten beigetragen haben. So taucht Kawasaki ein Jahr später an der amerikanische Westküste auf und bietet Motorräder mit 125-cm³- und 55 cm³-Zweitaktmotor an, letzteres mit Fliehkraftkupplung.

Allerdings stellt sich dort erst der richtige Erfolg mit der Fertigung von Zwei- und Dreizylinder-Zweitaktern ein.




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