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1949 Topolino
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1933 Ardita
1932 Balilla
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1918 52 B
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1908 Mephistopheles
1907 130 HP
1906 110 HP
1903 16/20 HP
1902 24 HP
1901 12 HP
1899 3 1/2 HP


Fiat Dino Coupe







Fiat Dino
MotorV-Sechszylinder (65°)
Hubraum1987/2418 cm³
Bohrung * Hub86 * 57 / 92,5 * 60 mm
Kurbelwellevierfach gelagert
Verdichtung9 : 1
ZylinderblockAluminium, nasse Laufbuchsen/Grauguss
Motorsteuerung2 DOHC (2 Ketten und Zahnradtrieb)
Ventile2 je Zylinder, 2 Federn je Ventil, Auslaß natriumgekühlt
Gemischbildung3 Doppelvergaser
Kraftstoffförderungelektrisch
Ölmengeca. 7 Liter
Drehmoment172/216 Nm bei 6000/4600/min
Leistung118/132 kW (160/180 PS)
Nenndrehzahl7200/6800/min
BauartFrontmotor mit Heckantrieb
KupplungZweischeiben
GetriebeFünfgang Fiat/ZF
AchsantriebSperre
Aufhängung vorneDoppelquerlenker
Aufhängung hintenStarrachse, Blattfedern, Schubstreben /Schräglenker
Schwingungsdämpfer2 je Rad
BremsenScheiben/Servo
Radstand2550 mm
Reifen185 HR 14 (6,5") / 205/70 HR 14
Länge4510 mm
Breite1700 mm
Höhe1290 mm
Leergewicht1220/1400 kg + Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeitca. 200 / 205 km/h
Kaufpreisca. 26.000 DM (1970)
Baujahr1967-69 / 1969/72

Es ist nicht das einzige Fiat-Sportprodukt, bei dem der Spider vor dem Coupe herauskommt. Man hat das Gefühl, an diesem Projekt ist beinahe die gesamte italienische Automobilindustrie beteiligt. Neben Fiat und Ferrari gibt es noch die Firma Weber, die für die üppige Gemischaufbereitung zeichnet. Deren Chef soll auch bei dem Deal zwischen den beiden unterschiedlichen Produzenten stark beteiligt gewesen sein. Zusätzlich gehen die Design-Aufträge an Bertone für das Coupe und Pinifarina für den Spider. Man kann sich die weitere Aufzählung sparen, vielleicht noch die Felgen von Cromodora mit dem hübschen Dino-Emblem erwähnen.

Nicht ungewöhnlich bei Fiat ist es, dass der Radstand im Coupe deutlich größer ist als im Spider. Auch die Innenausstattung weist ihn als bequemes Reise-Coupe aus. Es geht weniger um das letzte Quentchen Leistung. Obwohl Cabrios in der Regel das höhere Gewicht aufweisen, ist es im Falle des Dino genau umgekehrt.

Wie kommt es überhaupt zu diesem gemeinsamen Projekt zwischen Ferrari und Fiat? Der Motor wurde schon 10 Jahre eher konzipiert. Der Sohn des Commendatore soll daran bis kurz vor seinem frühen Tod entscheidend mitgewirkt haben. Deshalb auch der Name 'Dino'. Der Motor soll sogar schon Rennen gewonnen haben. Er könnte - nach längerer Pause - für die nächste Formel-2-Saison wieder interessant sein. Leider verlangt das Reglement aber 500 Fahrzeuge, die Ferrari in absehbarer Zeit weder bauen noch verkaufen kann. So wird der Deal mit Fiat eingefädelt, von dem beide Seiten profitieren. Es ist übrigens der Anfang eines langsamen Übernahmeprozesses.

Und was wird 1969 während einer längeren Pause an den beiden Dinos verändert? Eine ganze Menge, ob ausschließlich zum Vorteil, da ist sich die Fachwelt nicht einig. Fangen wir mit der Hinterachse an. Obwohl blattgefederte Achsen - allerdings etwas früher - auch bei Ferrari vorkommen, nehmen manche Tester dies dem preiswerten Fiat Dino übel. Natürlich muss man hier bei der Entwicklung und Produktion Zeit und Geld sparen und bedient sich aus dem Baukasten der Mittelklasse-Limousine. Vergleichen Sie einmal die Radstände der Spider jener Zeit!

Was allerdings zählt, ist das Ergebnis. Und da attestiert man dem Dino, er sei mit doppelten Dämpfern und zusätzlichen Streben ein durchaus gut beherrschbares Fahrzeug mit weitem Sicherheitsbereich. Der Vorteil dieser Konstruktion zeigt sich beim Wechsel auf die Schräglenkerachse. Die bringt zwar weniger ungefederte Massenanteile, aber das Fahrzeug insgesamt wird deutlich schwerer. Es erhält folgerichtig einen hubraumgrößeren Motor, der durch seinen Zylinderblock nunmehr aus Grauguss weitere 30 kg zulegt.

Insgesamt ist die Zweitauflage des Dino 180 kg schwerer, was die Mehrleistung des größeren Motors beim Beschleunigen mehr als auffrisst. Der alte Biss ist weg. Dafür ist der Wagen allerdings im unteren Drehzahlbereich deutlich eleastischer geworden.






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