| Fiat (Multipla) 600/600D | |
| Motor | Reihen-Vierzylinder |
| Hubraum | 633/767 cm³ |
| Bohrung * Hub | 60*62/62*63,5 mm |
| Kurbelwelle | dreifach gelagert |
| Verdichtung | 7 (7,5) : 1 |
| Motorsteuerung | OHV |
| Leistung | 14/18,4 kW (19/25 PS) |
| Nenndrehzahl | 4600/4800 1/min |
| Kühlungsart | Flüssigkeit |
| Bauart | Heckmotor mit Heckantrieb |
| Getriebe | Viergang (1. Gang unsynchronisiert) |
| Tankinhalt | 27 Liter |
| Kraftstoffverbrauch | ca. 5,7 l/100 km Superbenzin |
| Max. Geschwindigkeit | ca. 100 km/h |
| Karosserie | selbsttragend |
| Länge | 3,21 m |
| Aufhängung vorn | QuerBlattfeder oben (Multipla Schraubenfedern) Dreieckslenker unten |
| Aufhängung hinten | Zweigelenk-Pendelachse |
| Leergewicht | 585 kg + Fahrer(in) |
| Baujahre | 1955-60/1960-71 |
| Varianten | Stoffklapp-/schiebedach |
Seine Konkurrenten sind der Renault 4CV und der VW-Käfer, allesamt Heckmotoren, nur der Käfer luftgekühlt und mit Boxermotor platzsparend. Dass dies auch mit einem Vierzylinder-Reihenmotor möglich ist, beweist der Fiat 600. Der Flüssigkeitskühler bleibt hinten, von einem mechanisch angetriebenen Ventilator mit Luft versorgt. Es entsteht vorne ein von Reserverad, Tank und Batterie eingeengter Kofferraum, der durch Platz hinter der umklappbaren (!) Rückbanklehne ergänzt wird.
Über die in der Zeit noch häufigen, hinten angeschlagenen Türen können auch die Hinterbänke relativ bequem erreicht werden. Wenn man die Länge mit der heutiger Fahrzeuge vergleicht, weiß man, warum z.B. die Rückenlehnen der Sitze nur relativ dünn gepolstert sind. Der Multipla (Bild 2 oben) setzt noch eins drauf, indem er, nach vorne etwas verlängert, drei Sitzreihen oder wahlweise einen größeren Stauraum bietet.