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1957 500 Nuova
1957 1200
1955 600/Multipla
1952 8V
1952 1900 B
1949 1100 E
1949 Topolino
1939 508 C
1934 Balilla Sport
1933 Ardita
1932 Balilla
1927 520
1918 52 B
1912 12-15 HP Zero
1908 Mephistopheles
1907 130 HP
1906 110 HP
1903 16/20 HP
1902 24 HP
1901 12 HP
1899 3 1/2 HP


  Fiat 500





Fiat Nuova 500
MotorReihen-ZweiZylinder
Hubraum479 cm³
Bohrung * Hub66 * 70 mm
Verdichtung6,55 : 1
ZylinderkopfAluminium
KurbelgehäuseAluminium
Kurbelwellezweifach gelagert
MotorsteuerungOHV
KühlungsartGebläse mit Thermostat
SchmierungDruckumlauf, Zentrifugalfilter
Leistung10 kW (13,5 PS)
Nenndrehzahl4000/min
BauartHeckmotor (längs) mit Heckantrieb
GetriebeViergang, unsynchronisiert, 1. Gang als Schieberadgetriebe
Kraftstoffverbrauchca. 4,4 - 5,2 l/100 km
Karosserieselbsttragend
Länge2950 mm
Breite1320 mm
Höhe1325 mm
Türenab 1965 vorne angeschlagen
Radstand1840 mm
Aufhängung vornQuerBlattfeder, Querlenker
Aufhängung hintenZweigelenk-Pendelachse,
Schraubenfedern
Bremsen v/hTrommeln, selbstnachstellend
Reifen125 - 12 (3,5")
Tankinhalt22 Liter
Leergewicht500 kg + Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeitca. 85 km/h
Kaufpreis3390 DM (ohne Heizung)
Baujahre1957 - 1975
VarianteKombi (Giardinera) mit liegendem Motor
Elektrische Anlage12 V/32 Ah, 230 W, Magnetschalter durch Seilzug ersetzt

Er kommt zwar als Zwerg daher, doch gibt es zur Zeit seiner Entstehung 1957 z.B. mit dem Goggomobil und der Isetta noch kleinere Autos. Er heißt eigentlich 'Nuova 500', weil sein Vorgänger, der äußerlich größere Topolino, auch schon Fiat 500 hieß. Ihm nach folgt der Fiat 126, mit dem er sich bis zuletzt im Prinzip den Motor teilt. Der große Vorteil des Zweizylinders im Heck ist sein Viertaktverfahren mit sehr geringem Kraftstoffverbrauch, der Nachteil ein Laufverhalten ähnlich einem Einzylinder. Denn die Kolben eines Zweizylinder-Viertakters machen im Gegensatz zum Zweitakter immer die gleiche Bewegung. Deshalb gibt es bei diesem Modell auch die Besonderheit, dass seine Tuning-Versionen z.B. von Steyr-Puch den Motor vollkommen umkonstruieren und mit einem Boxermotor antreten.

Jahrelang gilt der Fiat 500 als Maß aller Dinge bei den Unterhaltskosten. Er ist in diesem Punkt kaum zu schlagen. Trotzdem muss man ihm bis auf sein Startverhalten bei tiefen Temperaturen doch eine gewisse Zuverlässigkeit zubilligen. Am Leistungsgewicht mag man die mögliche, zügige Beschleunigung ablesen. Was die technischen Daten aber nicht hergeben, ist die Einzigartigkeit, mit der man mit dem Cinquecento in die Kurve gehen kann. Man hat das Gefühl, auf der Hinterachse zu sitzen und im rechten Winkel einlenken zu können. Dabei wird das leicht hecklastige Fahrzeug nie wirklich bösartig. Zahlreiche Tuner, die dem Wagen einen viel stärkeren Motor verpassen, erzielen bei diesem fast unerreichten Leergewicht Sporterfolge auch im Vergleich zu weitaus stärker motorisierten Autos.

Die Konstruktionsziele des 'Neuen' lassen sich als Nachfolger für den Topolino recht gut erklären. Dieser war zwar größer, konnte aber in der Normalversion nur zwei Personen transportieren. Seine Konstruktion stammt eben aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Jetzt ist die Versorgung stärker gefährdet. Stahl gibt es in ganz Europa nur noch streng rationiert. Trotzdem sind die Transportprobleme eher größer geworden. So entsteht eine Form mit einem Kompromiss zwischen maximalem Innenraum und möglichst geringer metallener Außenhaut.



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