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Ferrari 488 Spider



MotorV-Achtzylinder (90°)
Hubraum (Bohr.* Hub)3909 cm³ (86,5 mm * 83,0 mm)
Verdichtung9,4 : 1
Aufladung2 Turbos, max. 1,4 bar
GemischbildungDirekteinspritzung
Drehmoment760 Nm bei 3000/min
Leistung492 kW (670 PS) bei 8000/min
CO2-Emission260 g/km
BauartMittelmotor (längs) mit Hinterradantrieb
GetriebeSiebengang, Doppelkupplung
Achsantriebselbstsperrend, elektronisch
Radstand2.650 mm
Aufhängung vornDoppelquerlenker
Aufhängung hintenMultilink
Bremsen v/hKeramik, gelocht, innenbelüftet
Räder v/h245/35 R 20 (9")/ 305/30 R 20 (11")
Länge4.568 mm
Breite1.952 mm
Höhe1.211 mm
Gepäckraum200 Liter
Tankinhalt78 Liter
Leergewicht1.525 kg incl. Fahrer/in
1.420 kg (trocken)
Baujahrab 2015
Höchstgeschwindigkeitca. 325 km/h
Bauzeitab 2015
PräsentationIAA Frankfurt 2015
Kaufpreisca. 290.000 Euro

Wussten Sie, warum man einen so viel teureren offenen Ferrari fährt? Nein, nicht weil man windtechnisch und akustisch näher an die Umgebung rücken will, sondern hauptsächlich, um den Motorsound besser hören und genießen zu können. Allerdings könnte man das durch interne Verbindungen auch direkter und günstiger haben, schließlich ist er ja nicht weit entfernt.

Jetzt ist das ausgerechnet bei diesem neuen Performance-Turbo etwas schwierig, weil er nicht ganz so hoch dreht und nicht dieses Übermaß an Begeisterung wecken kann. Deshalb beschreibt Ferrari den Sound auch als 'seducative', was so viel wie 'verführerisch' heißt. Nein, 'aufdringlich' soll der Motor vom Klang her nicht sein. So ändern sich die Zeiten ...

Natürlich wird das Vergnügen gesteigert, wenn man von jedem Gasstoß das Echo von hinten über die einzelne Finne hinweg hört. Auf Knopfdruck kann man das Ganze in 14 Sekunden beenden. Dann schnellen elektrohydraulisch zwei sich überlappende Teile eines Daches nach vorn und die riesige Klappe mit den beiden Finnen ist wieder unten.

Kein Schaufenster zum Motor mehr.

Natürlich können Sie bei diesem Luxusauto die Sound- und Luftzufuhr gezielt einstellen, denn das Windschott aus Glas erlaubt drei unterschiedliche, elektrisch einstellbare Positionen. Auch die äußere Aerodynamik besonders die zur Fahrbahn hin soll bei diesem Spider beispiellos sein, was sowohl den Abtrieb als auch den Luftwiderstand betrifft.

Ein vom Coupé abgeleitetes Cabrio hat es nicht leicht. Ist es viel schwerer als die geschlossene Version, verweist man auf möglicherweise schlechtere Fahrleistungen. Ist es, wie in diesem Fall mit nur 50 kg, kaum schwerer, tadelt man den Hersteller, sich die Extrakosten für die Besonderheiten am Rahmen des Spiders gespart zu haben. 08/15


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