Ferrari 250 GTO

Das GTO steht für Grand Tourismo Omologato (homologiert) und deutet auf mind. 100 etwa baugleich zu produzierende Modelle hin. In Wirklichkeit wurde die weitaus geringere Zahl mit früheren Modellen verrechnet. Zusätzlich steigert den Sammlerwert dieses Modells (ins Unermessliche) das von den anderen abweichende Design, für das nicht deren Karosserier Pininfarina sondern Bizzarrini verantwortlich zeichnet.
Man könnte das Styling fast für englisch halten. Massiv fließen auch Erkenntnisse aus dem Windkanal ein. Das erste Modell hat sogar noch für höhere Geschwindigkeiten verschließbare Öffnungen, erst unterhalb der Motorhaube und später unterhalb der Kühllufteinlässe. Vorne unter den Scheinwerfern wird Luft zur Bremsenkühlung abgeleitet. Hinten verhindert ein Spoiler zu viel Auftrieb an der Hinterachse. Obwohl nur wenige Wagen in den drei Jahren gebaut werden, unterscheiden sie sich je nach Jahrgang deutlich. Oben im Bild ist einer aus der letzten Serie zu sehen.
Der Wagen ist für Ferrari in den drei Jahren seiner Bauzeit ein besonderer Erfolg, auch auf der Langstrecke. Dieser endet erst, als auch die Ära der Frontmotoren zu Ende geht und die Fahrzeuge mehr der Formel 1 ähneln. Damit wechselt Ferrari endgültig zu dieser Rennsport-Kategorie.
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