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Es hat ihn nach Sachsen verschlagen und das wird ihn die nächsten 40 Jahre nicht mehr hergeben. Allerdings wird er diesen Landstrich auch in seinem Sinn verändern. Zu Beginn allerdings noch nicht, denn mangels Studieneifer muss er nach zwei Jahren die Schule wechseln. Eine richtige Hochschule sind beide Bildungsanstalten für Ingenieure noch nicht, dazu ist dieser Zweig in Deutschland zu frisch.

Die Eingangsvoraussetzungen sind entsprechend niedrig, was den Zustrom möglicher 'Studenten' erhöht. Er ist jetzt auf der Ingenieurschule Zwickau, die noch jünger ist als die in Mittweida. Bereits nach weiteren zwei Jahren legt er 1902 sein Ingenieursexamen ab. Nach einem Ausbruch zu einer Anstellung im Westen Deutschlands kehrt er endgültig nach Sachsen zurück, vielleicht der Liebe wegen.

Er hat seine spätere Frau kennengelernt, die er 1904 heiratet und mit der er vier Kinder haben wird. Vom Fahrzeugbau ist Rasmussen noch jahrelang entfernt, nicht aber von der dazu nötigen Firmengründung. Zusammen mit dem Kaufmann Carl Ernst gründet er diese, allerdings firmiert der Partner nur im Namen und hat ansonsten wenig Einfluss.

Wovon die Firma in den Anfängen lebt, ist nicht gerade leicht zu erklären. Erfunden, gebaut und vertrieben wird Zubehör, was den Betrieb und vielleicht auch die Sicherheit von Dampfmaschinen gewährleistet. Diese sind zu jener Zeit allgegenwärtig und ein Motor der enormen wirtschaftlichen Entwicklung im Deutschland jener Zeit. Solange der Verbrennungsmotor noch nicht Fuß fasst, brauchen sogar kleinere Handwerksbetriebe nicht selten solche Maschinen.

Auffallend ist jedenfalls die enorme Zahl von Gebrauchsmustern, so etwas wie verbilligte Patente, die aber durchaus Rückschlüsse auf die Begabung Rasmussens als Ingenieur zulassen. Immerhin werden auch Gebrauchsmuster auf ihre Tauglichkeit hin überprüft und erst dann genehmigt. Und da er auch noch sein eigener Handelsvertreter ist, muss man dem Erfolg der Firma Respekt zollen.

Rasmussen & Ernst heißt die Firma und ungewöhnlich ist, dass der Name sehr lange beibehalten wird, obwohl sich die Geschäftspartner schon 1904 trennen, allerdings nicht gerade zu beider Zufriedenheit. Nicht immer von außen sichtbare, eher unklare Verhältnisse werden das Kennzeichen von Rasmussens Geschäftspolitik bleiben. 06/12



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