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Geschichte - DKW 1



Diese Seiten erzählen von dem Ingenieur und Geschäftsmann Rasmussen, der zwischen den beiden Weltkriegen aus einem mittelständischen Betrieb einen Konzern macht. DKW wird zum weltgrößten Hersteller von Motorrädern und wird 1932 zum größten Teil und Unterbau der Auto Union. Das alles ist ohne Jørgen Skafte Rasmussen nicht denkbar.

Aber bis zur DKW-Produktion von Zwei- und später Vierrädern ist es ein weiter Weg. Wie man aus dem Namen schon ersieht, ist Rasmussen in Dänemark geboren, und zwar am 30.7.1878 in Nakskov auf der Insel Lolland. Der Vater ist Kapitän zur See und seine Mutter ist seine zweite Frau. Die erste ist ebenso wie der Halbbruder schon früh gestorben. Aus dieser Ehe gibt es noch eine Halbschwester, aus der jetzigen eine ältere Schwester.

Seine Mutter ist großbäuerlichen Ursprungs, der Vater stammt ursprünglich aus bescheideneren Verhältnissen. Die spätere Liebe von Rasmussen zu Dampfmaschinen kann wohl kaum von der Anstellung des Vaters auf dem ersten Dampfschiff seiner Gesellschaft stammen, denn der stirbt an einer Herzattacke, als der Junge gerade mal 1 ½ Jahre alt ist.

Die Halbschwester ist wesentlich älter als Rasmussen. Durch ihre Heirat vergrößern sich die bürgerlichen Kreise der Familie, für ihn viel Sicherheit auch bei mancher Unbedarftheit, zu der er bis zu einem gewissen Alter anscheinend neigt. Man wird ihm gegenüber viel Toleranz zeigen, woher vielleicht seine spätere Tendenz zu raschem, manchmal unkonventionellem Handeln stammt, wobei er wohl nicht immer alle Folgen durchdacht hat.

Der junge Rasmussen hat eine Vorliebe für Deutschland und siedelt im Prinzip dahin über, nachdem er so etwas wie die Realschule und zwei Lehrstellen, die letzte bei einem Hersteller von Dampfmaschinen in Kopenhagen, hinter sich gelassen hat. Alle Teile dieser Ausbildung kann er nicht erfolgreich abgeschlossen haben, denn schon mit 20 Jahren meldet er sich im Technikum Mittweida an. 06/12


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