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Cosworth 8








Der DFV wird so stark, dass Keith Duckham für F1-Rennwagen einen Allradantrieb vorsieht. Mit dem Bau eines kompletten Wagens gäbe es erstmals eine Konkurrenz zu Lotus. Er stellt sogar u.a. Robin Herd von McLaren ein. Zwei Jahre dauert die Entwicklung, doch der fertige Rennwagen ist schwer zu fahren. Die Entwicklung sanft eingreifender Differenzialsperren hinkt hinterher und als sie später auf dem Markt sind, haben klebende Breitreifen und Flügel das Problem deutlich gemildert. Als auch noch der vorgesehene Fahrer Jim Clark 1968 stirbt, wird das Projekt aufgegeben.

Weiterhin weht der Wind der Innovation durch die Firma. Es gilt, viele Aufgaben zu verteilen und damit auch Verantwortung. Mike Hall, Sie erinnern sich, der von BRM kam, erhält die Aufgabe, den FVA zu einem Belt Driven Series A umzukonstruieren. Wie der Name schon sagt, sind inzwischen leise Zahnriemen statt der lauten Zahnräder in Mode. Er findet einen besser geeigneten Rumpfmotor vor, sodass daraus doch letztlich fast eine Neukonstruktion wird, vielleicht sogar leistungsstärker als das Vorbild.

Der BDA kommt anfangs als Motor für Serienfahrzeuge nicht vom Fleck. Zu gering sind trotz Erweiterung die Kapazitäten bei Cosworth. Anfang der 70er folgt das GA-Projekt. Es gilt, die Ford Capris gegen die BMW-Leichtcoupes aufzurüsten. Beim Versuch deren 3,5 Liter auch nur annähernd zu erreichen, macht der Block schlapp, obwohl eigentlich genug Material vorhanden ist. Hier kommt Mike Halls große Stunde, indem er den Block durch Lagerdeckel mit vier Schrauben so stabilisiert, dass später sogar 3,1 Liter Hubraum möglich sind. Zur Homologation müssen 100 Motoren hergestellt werden. Wieder viel Arbeit für Cosworth.

Mitten hinein in die Geschäftigkeit der Firma platzt 1973 die Nachricht von Keith Duckhams Herzinfarkt. Da werden Verschleiß und die Folgen von Rauchen sichtbar. Die Firma sollte nach dem Willen der beiden Gründer nie so groß werden und jetzt wächst sie ständig mehr, sogar trotz Erdöl-Preisekrise in den Produktionssektor hinein. Cosworth ist nicht Feuerwehr bei der Suche nach Pferdestärken, es besetzt nun auch das schwierige Feld zwischen Massen- und Einzelproduktion. 08/10

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