Suche E-Mail
A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z

Hersteller
    F9


Buchladen

Prüfungen/Tests

Formelsammlung


















  1968 Citroën Mehari



MotorBoxer-ZweiZylinder
Hubraum603 cm³
Bohrung * Hub74 * 70 mm
Hauptlager2
ZylinderGG
MotorsteuerungOHV (Stirnräder)
Ventile2 je Zyl., V-förmig, Kipphebel
GemischaufbereitungEinfachvergaser, später Doppelvergaser
Tankinhalt25 Liter
KühlungGebläseluft
Drehmoment41 Nm bei 3500/min
Leistung21 kW (28 PS)
Nenndrehzahl5750/min
BauartLängsmotor mit Frontantrieb
KupplungTrocken-, optional Fliehkraftkupplung
GetriebeViergang, Krückstockschaltung, voll synchronisiert
Radstand2370 mm
Aufhängung vornLänglenker, geschoben
Aufhängung hintenLängslenker, gezogen
Schwingungsdämpfung vornTrägheits- und Reibungsdämpfer
Schwingungsdämpfung hintenTrägheits- und Teleskopdämpfer
Bremsen v/hTrommeln, hydraulisch betätigt, vorne innen liegend, ab 1972 Scheiben vorn und Zweikreissystem
Reifen135 R 15
Michelin X, Stahlgürtel
DesignSeab
Länge3520 mm
Breite1530 mm
Höhe1630 mm
Leergewicht555 kg + Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeitca. 100 km/h
Bauzeit1968 - 1987
Variante4 x 4

Der 2CV war eindeutig für weniger Begüterte und einige Intellektuelle bestimmt. Das kann man für den Mehari so nicht sagen. Dieser Wagen begegnet meist Urlaubern z.B. an der Südküste Frankreichs. Hier wird er auch von der Mittel- und Oberklasse der französischen Gesellschaft benutzt. Allerdings wird er nicht sonderlich gutbehandelt. Meist ohne Verdeck mit nach vorn geklappter Windschutzscheibe dient er als vergrößerter Einkaufswagen ohne Bezug zu einem bestimmten Besitzer. Der Einstieg ohne Tür ist einfach und der Schlüssel bleibt oft stecken.

Im Bild oben ist der Azur von 1983 als Sondermodell zu sehen. Der deutsche Citroën-Interessierte weiß darüber wenig, weil keine der Original-Meharis eingeführt werden dürfen. Der Kunststoff-Aufbau gilt als brennbar. Darunter findet sich das behutsam weiterentwickelte Enten-Chassis mit leistungsgesteigertem Motor. Überhaupt gibt es für den Mehari nur relativ wenig Modellpflege.

Die wichtigste Änderung ist der Einbau eines zusätzlichen Antriebsstrangs zur Hinterachse. Ein nachgeschaltetes Zweiganggetriebe erweitert die drei untersten Gänge mit kürzeren Übersetzungsmöglichkeiten. Es entstehen ein Kardantunnel und ein dem vorderen Achsantrieb ähnlicher hinten, allerdings mit Sperre. Wie gut, dass Vorder-und Hinterachse sich so ähneln und somit leicht zu ersetzen sind. Es bleiben die allgemeinen Nachteile des Allrades, ein um ca. 160 kg höheres Gewicht und schlechtere Fahrleistungen.


Impressum