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  2014 Citroën C4 Cactus




Citroen C4 Cactus
Motoren2 Drei-/Vierzylinder - Benzin, 2 Vierzylinder - Diesel
Hubraum1 Liter - 1,6 Liter
Leistung60 kW (82 PS) - 81 kW (110 PS)
GetriebeSchaltgetriebe, automatisiert
Radaufhängung vornMcPherson
Radaufhängung hintenVerbundlenker
LenkungZahnstange
Radstand2.600 mm
Räder205/50 R 17
Länge4.160 mm
Breite1.730 mm
Höhe1.480 mm
Leergewichtknapp 1000 kg incl. Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeitmax. 190 km/h
Baujahrab 2014
Kaufpreisab 13.990 Euro



Er möchte leicht sein, ist es aber nicht.

Der 136. ist zwar kein runder Geburtstag des Firmengründers Andre Citroen, aber die Firma nutzt trotzdem den 5. Februar, um den C4 Cactus vorzustellen. Im Französischen wird nach dem 'C quatre' beim 'Cactus' deutlich mehr die hintere Silbe betont und aus den 'u' ein 'ü'. Sie können sich die Vorführung im ersten Video unten anschauen.

Interessant ist auch die Auswahl der Wagen, die vor dem Cactus über die Bühne rollen. Nach dem 5CV mit Bootsheck hat der 2CV einen langen Auftritt. Es folgen der Berlingo und einige andere Citroen, aber an diese beiden soll der Cactus offensichtlich anknüpfen. Es wird schwierig werden, den günstigen Preis des einen und das Ladevolumen des anderen zu erreichen.

Ein Versuch der Einfachheit soll das sein, der im September auf den Markt kommt. Der Wagen hat den Autosalon in Genf genutzt, sich bekannt zu machen. Außen will er durch Uretan-Airbumps praktisch sein und luftgefüllt durch deren Formgebung bestimmte Designansprüche erfüllen. Er hat sich auch schon, allerdings nur als Benziner, als preiswürdig erwiesen und zusammen mit weißer Grundfarbe steht dem Wagen das Braun (als eine von 4 möglichen Farben) nicht schlecht.

Ob sie jetzt auch noch strategisch so angebracht sind, dass sie in der Praxis z.B. gegen Parkrempler wirklich schützen, darüber lässt sich streiten. Auch innen geht es gegensätzlich zu. Schlaufen an den Türen (Bild 14) und Einzelsitze, die mit zusätzlichen Polstern fast zur Bank werden, werfen ebenfalls Fragen nach der Praktikabilität auf. Ansonsten wirkt das Armaturenbrett aber keineswegs ärmlich, mit dem des 2CV weder verwandt noch verschwägert.

Man könnte es denken, wenn man die hinten nicht versenkbaren, nur ausstellbaren Seitenscheiben sieht. Was ist unverzeihlicher, das oder die nur am Stück umlegbare Rücksitzbank? Und der durch Platzierung hinter die Sonnenblende das Armaturenbrett entlastende Beifahrerairbag darf sogar als Vorbild dienen. Ein Highlight ist das Glasdach, das durch den integrierten Wärmeschutz auf Jalousien verzichten kann.

Schon in der Grundausstattung gibt es zwei Flachbildschirme, ein kleiner hinter dem Lenkrad und der mit 7 Zoll etwas größere als Touchscreen 'frei schwebend' über der Mittelkonsole. Das spart, außer am Lenkrad, Bedienknöpfe ein. Das automatisierte Getriebe dürfte zwar ebenfalls die Bedienung erleichtern, sicher aber nicht für den günstigsten Kaufpreis sorgen. Nicht alles macht auf den ersten Blick Sinn, ist aber geschmackvoll gestaltet. Ins Designbild passen die neuen Felgen (Bild 1).

Aus den zwei übereinander angeordneten Scheinwerfern sind fast drei geworden. Wobei die Höhe nicht genutzt wird, denn ganz oben ist das zweifellos schmucke LED-Tagfahrlicht angeordnet. Der hohe Bug dürfte für mehr Fußgängerschutz sorgen. Die einzelnen Komponenten passen bei diesem Fahrzeug etwa so gut zusammen wie der Kaktus zu den Zitronen. 04/14



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