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Citroen

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Geschichte 5

2015 AirCross Concept
2014 Jumper
2014 C4 Cactus
2014 C1
2013 DS World Paris
2012 DS 5 Hybrid 4
2008 Nemo
2001 C5
1993 Xantia
1989 XM
1987 AX
1982 BX
1978 LNA
1974 CX
1970 GS
1970 SM
1969 Dyane
1968 Mehari
1961 DS Cabrio
1961 Ami 6
1958 Weltumrundung 2CV
1955 ID 19
1954 Hydropneumatik
1949 2 CV Motor
1949 2 CV
1947 Typ H
1934 Traction Avant
1932 Rosalie
1931 Chenilette
1923 Typ C
1922 5 CV Trefle
1919 Typ A



  Citroën 5 CV Trèfle







MotorReihen-Vierzylinder
MotorsteuerungSV
KühlungWärmeumlauf
ZündungMagnetzündung
SchmierungTauchschmierung
Hubraum856 cm³
Leistung8 kW (11 PS) bei 2100/min
MotorbauartFrontmotor, Hinterradantrieb
GetriebeDreigang-Schieberad, unsynchronisiert
Radstand2.350 mm
Aufhängung v/hStarrachsen, Viertelelliptikfedern
BremsenTrommeln nur hinten, Getriebebremse auf Kardanwelle
Länge3.140 mm
Breite1.340 mm
Höhe1.650 mm
Leergewichtab 520 kg + Fahrer/in
KonstrukteurEdmond Moyet
Bauzeit6/1922 - 5/1926
Kaufpreisab 8.500 Franc

Mit 'Trèfle', was im Französischen für 'Klee' (-blatt) steht, wird die dreisitzige Variante des C2 ab 1924 bezeichnet. Der dritte Sitz ist wegen des Bootshecks hinten nur in der Mitte möglich. Es wird zu diesem Zweck verbreitert. Der Sitz ist den vorderen beiden so nah, dass man die Beine zwischen die beiden platzieren muss.



Neues Werk im Pariser Stadtteil Levallois, später für 2CV-Fertigung.

Die Werbung für Citroën ist massiv, auch für den 5CV. Er ist kurz nach dem B2 der dritte Citroën überhaupt. André Citroën legt nach dem Erfolg des Modells A dieses Modell C schwächer, kleiner und kostengünstiger aus. Die Firma braucht dringend Mittel zur Konsolidierung und für weitere Investitionen. Da ist der 5CV gerade richtig gewählt.



Man sagt dem Wagen nach, er sei eher für Frauen konzipiert und buhle um deren Gunst. Aber die produzierten ca. 80 Einheiten pro Tag, die pro Jahr über 20.000 Einheiten ergeben, lassen sich mit der geringen Quote selbst fahrender und eigenes Geld verdienender Frauen zu der Zeit nicht erklären. Der Wagen zielt wohl auf eine breite Käuferschicht, wie auch das lieferbare Modell für den Nachwuchs zeigt. Es ist in den Farben des Großen lieferbar (Blider oben).



Das Modell C wird im Oktober 1921 in Paris präsentiert und ab 1922 produziert. Es hat immerhin schon abnehmbare Felgen. Typisch für die Zeit sind die fehlenden vorderen Bremsen. Es gibt ihn später noch in den Varianten C2 und C3 (Bilder 2/3 oben). Ganz oben ist eine Treflé-Version der Serie 2 abgebildet. Es gibt ihn auch für die Serie 3. Über alle drei Serien hinweg wird der Motor beibehalten. Für den beladenen Lieferwagen (Bilder 2/3 unten) und die Limousine Bild 1 unten) bedeutet das eher 55 als 60 km/h Höchstgeschwindigkeit.



Auf dem Bild unten noch einmal der 5CV mit Verdeck. Er ist der erfolgreichste Wagen seiner Zeit. Man kommt zusammen mit der Fertigung in Belgien, Italien und England 80.000 produzierten Einheiten. Es sind die ersten Fließbänder Europas. Hilfreich sind wohl auch die gesenkten Steuern in Frankreich zu jener Zeit. Das Modell C ist quasi der Vorläufer des späteren, noch stärker nachgefragten Austin Seven und wird sogar bis auf den Kühler und die (meist gelbe) Farbe von Opel kopiert, die dann ihre Produktion ebenfalls auf Fließfertigung umstellen. 09/15



Es gab auch Ausführungen mit Lenkrad rechts.




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