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  1986 BMW M3






BMW M3 (Basis E 30)
MotorbauartReihen-Vierzylinder
Hubraum2.302/2.332 cm³
Bohrung * Hub93,4/94* mm * 84,0 mm
Verdichtungsverhältnis10,5/12,0* : 1 (Benzin)
MotorsteuerungDOHC
Ventile4 je Zylinder
Maximales Drehmoment240/270* Nm bei 4750/7000*/min
Maximale Leistung147/220* kW (200/300* PS) bei 6750/8000*/min
GetriebeManuell, Fünfgang
BauartFrontmotor, längs,
Hinterradantrieb
Radstand2.565 mm
Wendekreis11.100 mm
Aufhängung vornMcPherson, Aluminium*, Höhenverstellung*, Stabilisator einstellbar*
Aufhängung hintenSchräglenker, Gelenklager*, Höhe/Spur/Sturz verstellbar*
BremsenScheiben, vorn innenbelüftet, Servo, Einkolben-Faustsattel, Vierkolben-Festsattel*, auch hinten innenbelüft*, zwei Hauptbremszylinder mit Waagebalken*
Räder205/55 VR 15 (7")
235/590-16 oder 245/610-17*, Zentralverschluss*
Länge4.345 mm
Breite1.680 mm
Höhe1.370 mm
Gepäckraum420 Liter
Zuladung400 kg
Leergewicht1.200 kg
Tankinhalt70/110* Liter
Höchstgeschwindigkeit235 km/h,
281 km/h je nach Übersetzung*
Baujahrab 1986
Elektrik12 V/ 66/26* Ah/1260/910* W
*Gilt nur für Gruppe A


Nicht der erste Vertreter der M-Klasse. Diese ist unmittelbar verknüpft mit Jochen Neerpasch, der 1972 von den erfolgreichen Renn-Capris bei Ford zu BMW wechselt, dort in bisher nie gekanntem Ausmaß die M- GmbH als vom Hersteller abgetrennte Firma gründet. Freilich sind die zunächst benötigten Mittel für die vielen neuen Mitarbeiter(innen) erheblich.

Das Projekt M1, nach der alle zukünftigen Fahrzeuge benannt werden, geht auch prompt in die Hose. Ob es nun an BMW oder an Lamborghini liegt, die den Mittelmotor-Sportwagen bauen sollen, die für die Homologation erforderlichen 100 Wagen werden nicht rechtzeitig fertig.

So gibt es bei BMW schon wieder etwas Neues, indem man den M1 in der sogenannten Procar-Serie gegen sich selbst antreten lässt. Damit das interessant wird, kauft man die besten fünf F1-Piloten ein, womit die Chance besteht, deren fahrerisches Können herauszufordern. Nur Niki Lauda hat bald ein eigenes Team mit Mechaniker, vermutlich auch das besser abgestimmte Auto.

Kurz erwähnt sei hier noch das erste Fahrzeug, mit dem die M-GmbH sich in der DTM profiliert, der 635. Mit aerodynamischen Hilfen und mehr Hubraum gelingt aber hier schon ein durchschlagender Erfolg. Das wird dann noch besser mit dem 1986 erscheinenden M3 (E 30). Nicht wenige halten diesen für den erfolgreichsten Tourenwagen überhaupt.

Es ist schon eine Leistung, gleich im ersten Jahr des Erscheinens ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Jedenfalls ist der M3 der Tourenwagen-Weltmeister von 1986. Später hat er das nach einer längeren Rennpause von BMW noch einmal geschafft. BMW hat sich nach dem Erfolg in der Formel 1 1983 und dem Rückzug ganz auf die Tourenwagen konzentriert.

Hier gibt es keine Panne mit der Homologation, obwohl 5.000 Fahrzeuge gebaut sein müssen. Von Anfang an werden der 3er und besonders seine M-Version parallel zur Gruppe A entwickelt. Schauen Sie sich oben in den Daten an, wodurch sich die beiden Versionen unterscheiden. Übrigens wird die M-GmbH extra deshalb vergrößert und bezieht neue Werkstätten in Garching.

Insgesamt wird der M3 noch zwei Mal Europa- und zwei Mal DT-Meister, viele andere Gewinne nicht mitgezählt. Die geforderten 5.000 Fahrzeuge werden im Laufe der Zeit mit ca. 18.000 weit übertroffen. Nebenbei gibt es noch das M3-Cabrio und auch eine Version mit 2,5 Liter Hubraum. Und trotz M5 hat der M3 bei vielen sportlichen Fahrern/innen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. 12/14



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