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2016 100 Jahre BMW
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2011 6er Coupe
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2010 M3 Coupe
2010 X3
2009 X1
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2008 7er
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2006 X5
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2006 Z4
2006 R 1200
2006 F 800
2006 Hydrogen 7
2006 Steam Drive
2006 Alpina D 3
2005 3er
2005 Alpina B 6
2005 Aufladung 2-stufig
2004 Aktivlenkung
2004 1er
2004 1er Cabrio
2003 530d
2003 X3
2003 Formel 1
2001 Valvetronic
2001 Mini
1999 Z8
1999 X5
1998 M5
1998 7er
1998 3er
1998 320d
1998 R1100 GS
1998 Cardi Curara
1997 Z3
1995 328 i Cabrio
1992 Vanos
1989 840/850
1988 K 1
1988 M3 Cabrio
1988 Z 1
1987 Touring
1987 Gruppe A DTM 23
1987 12-Zylinder
1986 M3
1986 7er
1986 325 i Cabrio
1985 BT 54 Turbo
1983 K 100
1983 635 CSI
1982 3er
1981 315
1981 525 i
1980 7er
1978 320 Baur
1978 M 1 Gruppe 4 Procar
1978 M1
1978 635 CSI
1977 7er
1976 6er
1975 1502
1975 3xx 1.Generation
1973 2002 Turbo
1971 3.0 CSL
1971 3.0 CS
1971 3.0 S
1971 Touring
1971 Baur 02
1968 2500/2800
1968 2002 ti
1968 Glas V8 3000
1968 02-Cabrio
1966 02-Reihe
1966 2000
1965 2000 CS
1964 Glas 1700 GT
1962 3200 CS
1963 1800
1962 Glas 1304
1962 Schräglenker
1962 1500
1960 R 69 S
1959 Austin Mini
1959 700
1958 Glas Isar
1957 Glas Goggomobil TS
1957 600
1956 507
1956 503
1955 Glas Goggomobil T
1955 Isetta
1952 501/502
1949 340
1938 327/328
1937 WR 500
1937 327
1936 328
1936 326
1934 315
1934 309
1933 303
1932 3/20 AM 4
1932 3/20
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1929 3/15 DA 2
1927 3/15 DA 1
1923 R 32
1920 Erster Motor
Motordaten



BMW - Geschichte (1)


Die Bayrischen Motorenwerke entstehen aus der Rapp Motorenwerke AG und der Bayerischen Flugzeugwerke AG, letztere wird aber erst ab 1922 wichtig. Der eigentliche Ursprung liegt im Zusammentreffen von drei Männern, von denen zwei für den weiteren Verlauf der BMW-Geschichte besonders wichtig sind. Zunächst aber haben wir es mit Karl Friedrich Rapp zu tun, dem Inhaber der gleichnamigen Firma und ehemaligen Ingenieur bei Daimler, der nicht sehr erfolgreich Flugmotoren konstruiert und wegen der Kriegswirtschaft an deutsche Militärbehörden verkauft. Diese Firma übernimmt Camillo Castiglioni, Aktionär und späterer Vorstandsvorsitzender bei Austro-Daimler, einem längst selbstständig gewordenen Zweig des Stuttgarter Stammhauses.

Es ist die Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg (1914 - 1918). Das Flugzeug ist seit seiner Motorisierung zu einem wichtigen Instrument für die Militärs geworden. Österreich-Ungarn, wesentlich bedeutender als heute, bildet zusammen mit Deutschland die 'Mittelmächte' und dem entsprechend ist der Bedarf. Man baut bei Austro Daimler die von Ferdinand Porsche konstruierten V12-Zylinder, kann aber wegen Fertigungsengpässen nicht genug liefern. Also werden auch Firmen interessant, die von der Qualität ihrer Produktion nicht unbedingt vergleichbar sind.

Damit betritt die dritte Person die Bühne, Franz Josef Popp, Oberleutnant, und als Diplomingenieur sachverständig für Flugzeuge. Dieser soll nun die Fertigung von 200 Großtriebwerken in der Firma des Herrn Rapp überwachen, findet zwar einen Betrieb mit drei Werkhallen aus Holz, fast 400 äußerst loyalen Angestellten, aber viel zu vielen Reklamationen unzufriedener Kunden vor. Da schon Verträge geschlossen und Anzahlungen geleistet sind, bleibt der österreichischen Militärbehörde nur, dem Kontrolleur Popp den Wechsel auf den Chefsessel des inzwischen sehr erkrankten Rapp zu erlauben.

Popp ist verantwortlich für die Wende beim Geschäftsverlauf der Rapp-Werke, die er wegen deren schlechten Rufs 1917 in Bayerische Motorenwerke GmbH mit Castiglionis Zustimmung umtauft, bleibt selbst aber beteiligungsloser Geschäftsführer. Übrigens stammt aus dieser Zeit das weißblaue Emblem, entnommen aus dem Stroboskop eines Propellers. Popp kauft ein Gelände am nördlichen Rand des Oberwiesenfelds. Im Laufe des Krieges scheidet Karl Rapp aus.


Schon in seinen ersten Tagen hat Popp den Ingenieur Max Friz eingestellt, wie Rapp von Daimler kommend und dort trotz Entwicklung berühmter GP-Wagen 1914 offensichtlich seines Könnens nicht genug gewürdigt. Der hat Ideen zu einem Motor im Gepäck, der größere Höhen rascher erreichen kann, dort mehr Leistung entwickelt und deutlich weniger verbraucht als der weit verbreitete Daimler-Mootor. Die Problemlösung liegt in einer umschaltbaren Ansaug-und Vergasertechnik.

Doch zunächst konstruiert er den vibrationsreichen Rapp-Sechszylinder um und erschafft damit zum ersten Mal, was BMW bis heute (2010) begleiten wird, das erste Exemplar des berühmten Reihenmotors. Für die Militärs reicht das nicht und die Auftragserfüllung des Austro-Daimler V12 scheitert ebenfalls. Erst als es gelingt, den 'Höhenflugmotor' zu realisieren und auch vorzuführen, scheint der Erfolg der neuen Firma nicht mehr aufzuhalten.

Teil 2


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