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  2012 BMW 7er





Man muss sich fragen, wie es die Designer immer wieder schaffen, eine Fahrzeugfront weiter zu entwickeln, obwohl sie eigentlich schon einen gewissen Grad an Attraktivität hat. So auch beim frisch facegelifteten 7er. Sieht man den alten allein, wird man mögliche Verbesserungen nicht für möglich halten. Kommt der neue hinzu, wird man eines Besseren belehrt.

Auf Wunsch: Bang & Olufsen, 1.200 W, 16 Lautsprecher

Eigentlich berichten wir hier über das Spitzenmodell von BMW, zumindest war das früher so. Inzwischen wird es aus mehreren Richtungen bedrängt. Den 5er Gran Turismo gibt es auch mit acht Zylindern und Achtgang-Automatik immerhin für 78.000 statt 96.000 Euro, ganz zu schweigen von dem ebenfalls günstigeren X6.

Elektromechanische Lenkung jetzt auch in der Oberklasse

Lassen Sie sich von den Achtzylinder-Preisen nicht zu sehr beeinflussen. Immerhin ist zwar der Preis in 10 Jahren um ca. 30 Prozent gestiegen, aber der Realverbrauch auch um den etwa gleichen Betrag gesunken. Außerdem sind auch 75.000 Euro mit dem noch viel sparsameren Dieselmotor möglich, aber auf der anderen Seite auch mehr Länge und Allradantrieb.

Luftfederung mit Niveauregulierung hinten

Etwas günstiger als der Achtzylinder ist der Active Hybrid, allerdings mit einem Sechszylinder. Sie können also sparen, kommen dann aber auch nicht in den Genuss der Traumkombination aus doppelt aufgeladenem V8 und Achtgang, die gegenüber den bereits tollen Sechszylindern auch schon geräuschmäßig unendlich tief- und gleichzeitig leistungsmäßig hochstapeln kann. Da kann der Wechsel zwischen gediegen und sehr sportlich in Sekundenbruchteilen umgesetzt werden.

Hybridantrieb der zweiten Generation

Man hat unnötigen Wagemut vergangener Designstufen zurückgenommen. Das Heck sieht schon beim Vorgänger nicht mehr wie ein Rucksack aus und auch der Wählhebel für die Wandlerautomatik ist zurück an seinem alten Platz. Ein wenig bekrittelt werden die Einstiegs- und Raumverhältnisse. Da kann man nur hoffen, dass die Windschutzscheibe jetzt ihre endgültige Position für windgünstiges Fahren erreicht hat. Vielleicht sollte bei mehr als fünf Metern auch der wählbare Mittelsitzplatz etwas langstreckentauglicher sein.

Blendfreier LED-Fernlichtassistent

Wahrscheinlich ist ein aufgeklapptes Warndreieck im hinteren Kofferraumdeckel gut aufgehoben, weil es beim Öffnen direkt sichtbar wird, ein Verbandskasten mit Weste allerdings nicht. Wir werden es erleben, wie die Designer künftige 7er vorne vom 5er weiterhin unterscheiden und trotzdem attraktiv und mit Überholprestige ausstatten werden.

10,25-Zoll Zentral-3D-Display

Die Front gewinnt natürlich auch durch die neuartigen Voll-LED-Scheinwerfer. Etwas weniger spektakulär ist das neue Display, bei dem man sich die Modalitäten der Anzeige aussuchen kann. Denn es ist genau so ein Bildschirm wie der in der Mitte des Armaturenbretts. Dafür glänzt das in der Mitte mit 3D-Grafik. Und hinten geht auf Wunsch die Bildschirmeritis mit 9,2 Zoll Diagonale munter weiter.

Berührungsloses Öffnen der Kofferraumhaube

Zurück zum Fahrerlebnis. BMW wirbt im 7er mit dem weltweit stärksten Dieselmotor, was wohl Sparen auf höchstem Antriebsniveau bedeuten soll. Verrückt scheint auch ein Achtzylinder, der segeln und start-stoppen kann, was allerdings noch nicht so perfekt zu sein scheint wie die übrige Mechanik. Wie gesagt es gibt auch einfache Dieselkost. Nicht lassen will man anscheinend vom Zwölfzylinder, aber darauf kommen wir in einem eigenen Artikel zurück. 11/12

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