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2016 100 Jahre BMW
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2006 Z4
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2006 Hydrogen 7
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2005 3er
2005 Alpina B 6
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2004 Aktivlenkung
2004 1er
2004 1er Cabrio
2003 530d
2003 X3
2003 Formel 1
2001 Valvetronic
2001 Mini
1999 Z8
1999 X5
1998 M5
1998 7er
1998 3er
1998 320d
1998 R1100 GS
1998 Cardi Curara
1997 Z3
1995 328 i Cabrio
1992 Vanos
1989 840/850
1988 K 1
1988 M3 Cabrio
1988 Z1
1987 Touring
1987 Gruppe A DTM 23
1987 12-Zylinder
1986 M3
1986 7er
1986 325 i Cabrio
1985 BT 54 Turbo
1983 K 100
1983 635 CSI
1982 3er
1981 315
1981 525 i
1980 7er
1978 320 Baur
1978 M 1 Gruppe 4 Procar
1978 M1
1978 635 CSI
1977 7er
1976 6er
1975 1502
1975 3xx 1.Generation
1973 2002 Turbo
1971 3.0 CSL
1971 3.0 CS
1971 3.0 S
1971 Touring
1971 Baur 02
1968 2500/2800
1968 2002 ti
1968 Glas V8 3000
1968 02-Cabrio
1966 02-Reihe
1966 2000
1965 2000 CS
1964 Glas 1700 GT
1962 3200 CS
1963 1800
1962 Glas 1304
1962 Schräglenker
1962 1500
1960 R 69 S
1959 Austin Mini
1959 700
1958 Glas Isar
1957 Glas Goggomobil TS
1957 600
1956 507
1956 503
1955 Glas Goggomobil T
1955 Isetta
1952 501/502
1949 340
1938 327/328
1937 WR 500
1937 327
1936 328
1936 326
1934 315
1934 309
1933 303
1932 3/20 AM 4
1932 3/20
1929 3/15 DA 3
1929 3/15 DA 2
1927 3/15 DA 1
1923 R 32
1920 Erster Motor
Motordaten



  BMW 3.0 CSL


Eigentlich sollte eine Hommage immer eine Ehrung für einen Menschen sein, denn der steckt natürlich in dem Teil 'homo' drin. BMW adressiert das an die Konstrukteure und Techniker, die in den 70er Jahren das Renn-Coupé schufen. Es hatte übrigens auch damals schon einen Reihen-Sechszylinder mit 3 bzw. später 3,2 Liter Hubraum, abgeleitet vom Serienmodell 3.0 CS (Coupé Sport).


Das 'L' deutet auf den Leichtbau hin, bei diesem Fahrzeug ca. 200 kg weniger. Die Haube des Motors und des Gepäckraums und die Türen waren aus Aluminium, die Scheiben aus Plexiglas. Statt Aluminium bemüht sich BMW natürlich, die eigene Produktion von kohlefaserverstärktem Kunststoff in den Vordergrund zu rücken. Aus der Hommage wird ein Fingerzeig in die Moderne.

Vorgeführt wird der Prototyp beim berühmten Concorso d'Eleganza, der alljährlich im Grand Hotel Villa d'Este in Cernobbio am Comer See stattfindet. Hier kommt noch lange nicht jeder Wagen zum Zuge, nur weil er alt ist. Der begrenzte Platz ist hochwertigen Gefährten in möglichst einmaligem Pflegezustand gepaart mit einer interessanten Geschichte vorbehalten. Erst die Hommage macht diesen BMW hier zu einem Kandidaten.


Im Grunde sind es zwei Autos, die uns da vorgestellt werden. Da ist zunächst die klassische Coupéform mit heutiger BMW Niere und schlitzartigen Leuchteinheiten vorn. Immerhin wird noch das Vieraugengesicht zitiert. Wie eine Schale legt sich, von seitlich von unten um die 21-Zöller eine zweite Schicht um die Kotflügel, um dann bei den Sicken der Motorhaube zu enden. Dadurch müssen die damals direkt auf den Kotflügeln angebrachten Luftleitflügel jetzt eine kleine Etage höher angebracht werden.

Sogar die originale Farbe wurde beibehalten: Golf Yellow, so zwischen Gelb und Grün, und die Leitflügel in Schwarz. In der Heckansicht endet die spurverbreiternde zweite Haut oben im Heckspoiler, bleibt so schmal wie damals, dieses Mal allerdings allerdings ohne weitere Heckberührung. Auch der zweite Spoiler am Dach ist wieder vorhanden. Bis hierher haben sich die Designer/innen einigermaßen an das Original gehalten, aber z.B. beim Rest des Hecks ihrer Kreativität freieren Lauf gelassen.


Innen ist endgültig der Bär los. Ein Lenkrad im klassischen Sinn gibt es nicht und das verwendete Karbon wird endgültig zum Vorzeigeobjekt. An das Holzfurnier früherer Tage erinnert nur noch die Farbe. Die Rückspiegel sind zu Kameras geschrumpft. Beinahe hätten wir die hinten rechts nach außen mündende Sidepipe vergessen, Ausgang des heute mit 412 kW (560 PS) und eBoost etwa drei Mal so starken Motor.

Weit über 1000 Mal wurde der CSL damals gefertigt, dieser hier nur ein Mal. Schade. 06/15



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