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Austin Healey Sprite 1958





Austin Healey Sprite
EntwicklerDonald Healey
MotorReihen-Vierzylinder, dreifach gelagert
Hubraum948 cm³
Bohrung * Hub62,9 * 76,2 mm
Verdichtung8,3 : 1 (Normalbenzin)
MotorsteuerungOHV
Gemischaufbereitung2 SU Schrägstrom, mechanische Benzinpumpe
Leistung31 kW (42,5 PS) bei 5000min
BauartFrontmotor, Hinterradantrieb
GetriebeViergang, erster Gang nicht synchronisiert
Aufhängung vornDoppelquerlenker, Schraubenfedern, hydraulische Hebelstoßdämpfer
Aufhängung hintenStarrachse, Viertelelliptik-Blattfedern, Längslenker, hydraulische Hebelstoßdämpfer
Radstand2.030 mm
Bremsen v/hTrommeln
Reifen5.20 x 13 (3,5")
Karosserieselbsttragend, Cabrio mit Hardtop (ab 1959)
Länge3.490 mm
Breite1.350 mm
Höhe1.260 mm
Leergewicht597 kg + Fahrer(in)
Höchstgeschwindigkeitca. 126 km/h
Bauzeit1958 - 1961


Auf den ersten Blick scheint dieses Auto nur Nachteile zu haben. Große Leute passen nicht hinein, obwohl das Lenkrad nahe an der Windschutzscheibe platziert wurde. Seine Größe weist auf eine gewisse Schwergängigkeit hin, was auch z.B. Kupplung und Schaltung betrifft. Der Wagen ist relativ offen, auch wenn er durch Steckscheiben (im ersten Jahr) und zweiteiliges Verdeck mühsam geschlossen wurde.

Misstrauen begleitet die Leistungsangabe, zu der die Fahrleistungen nicht so recht zu passen scheinen. Fast der ganze Vorderwagen besteht aus Motorhaube, die hochgeklappt eher den Reparateur bedroht, als den Motor total freizulegen. Für ernstzunehmende Reparaturen braucht es zwei Mann, um die Haube zu demontieren. Und dann die eigenartig in die Haube integrierten Scheinwerfer ...

Ja, es sollten ursprünglich Klappscheinwerfer werden, aber dann wäre der Wagen zu teuer geworden. Immerhin kostet er so schon ab 7000 DM, teurer als mancher Mittelklassewagen mit besseren Fahrleistungen für eine ganze Familie. In England ist er immerhin für 700 £ zu haben, was ihn z.B. vom MGA für etwa 1.000 £ und TR3A für deutlich über 1.000 £ deutlich absetzt.

Hätte er Klappscheinwerfer, wäre er heutzutage auf Oldtimertreffen längst nicht so gut zu erkennen. So sticht er heraus, was nicht zuletzt sein Spitzname 'Bugeye' (Käferauge) oder 'Frogeye' (Froschauge) deutlich macht. Wegen seines Charmes begegnet man ihm mit Nachsicht. Immerhin ist er ein wichtiger Vertreter jener Generation kleiner Sportwagen mit nur unbedingt nötigem Komfort. Nicht zuletzt wegen seiner selbsttragenden Karosserie wiegt er nur 600 kg.

Alles an dem Auto ist in Reichweite, sogar der Gepäckraum. An den kommt man nämlich nur von innen. Dort findet man dann Steckscheiben und Verdeck. Erstere wurden übrigens im ersten Jahr durch Schiebescheiben ersetzt. Bei der Gelegenheit wurden die Knöpfe vorn für das Verdeck durch Klemmleisten ersetzt. Jetzt kann man einem Regenschauer etwas gelassener entgegensehen. 08/13

Von diesem MG Midget passen der stärkere Motor, die Zweikreis-Bremse mit Scheiben und Verstärker ...










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