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NSU TTS

Dank an Werner Lehser für die Bilder



TypNSU 1000 TTS
Hubraum996 cm³
Bohrung * Hub69 mm * 66,6 mm
Verdichtung10,5 : 1
MotorsteuerungOHC
Gemischaufbereitung2 Doppel-Flachstromvergaser 40 PHH
Schmierung5 Liter Motoröl
Leistung51 kW (70 PS), 62,5 kW (85 PS) optional
Nenndrehzahl6150/min
Räder175/50 R13 (7")
Hinterachsübersetzung3 wählbare Abstufungen, später sogar 4
Aufhängung vornDoppelquerlenker
Aufhängung hintenSchräglenker
Tankinhalt37 Liter, 70 Liter (optional)
Beschleunigung0 - 100 km/h in ca. 12 s
Höchstgeschwindigkeitüber 160 km/h
Leergewicht687 kg + Fahrer(in)
Kaufpreis7500 DM
Baujahr1967 - 1971

Ausgangspunkt ist der Prinz 1000 L von 1964. Der kommt weit unter 700 kg und hat damit neben einer für die Form noch guten Höchstgeschwindigkeit von 135 km/h eine für die Zeit alles andere als kleinwagenmäßige Beschleunigung. Diese Gene wird er seinen deutlich leistungsfähigeren Nachfolgern übertragen, was diese z.B. beim Slalom nahezu unschlagbar macht.

Besonders untypisch ist, dass der Hubraum im TT z.B. auf 1100 cm³ und später noch mehr wächst, im TTS aber wieder zurückgenommen wird. Sicher, das hat Reglementgründe, aber ist auch in der Tatsache begründet, dass gerade der Einliter abgeht wie Schmitz' Katze. Hinzu kommt ein gegenüber der Pendel- und Starrachskonkurrenz fortschrittlicheres Fahrwerk. Ergebnis: Je enger der Kurs, desto überlegener dieser NSU.

Die zivilen NSU-Versionen können mit ihrem luftgekühlten Heckmotor z.B. gegen den Opel Kadett nicht anstinken, wohl aber die sportlichen. Hinzu kommt die ansehnliche Garde von Tunern, die dem Motor etliche Zusatz-PS entlocken. Begeisternd, wie der Fahrer eines TTS bei voller Beschleunigung aus dem Stand die Kraft mit halb durchdrehenden Reifen auf den Boden bringt. Hier kann man regelrecht sehen, wieviel Schlupf gerade noch zulässig ist, um das beste Ergebnis zu erzielen.

Der TTS wandelt also die systembedingten Nachteile der Normalversion wie den zu geringen Radstand und die doch recht harte Federung in Vorteile für den Rennsport um. Je größer jedoch die Rennstrecke und damit die Renndistanz, desto mehr kommen weitere Nachteile zum Vorschein, wie z.B. die nicht so günstige Richtungsstabilität, die auf langen und schnellen Geraden ständiger Korrektur bedarf, abhängig von der Fahrbahnbeschaffenheit. Trotzdem gewann er in seiner Klasse das 24-h-Rennen auf dem Nürburgring.

Hinzu kommt die dem Heckmotor eigene Seitenwindempfindlichkeit. Und das übersteuernde Fahrverhalten mag ja für den Slalom ausgesprochen günstig sein, nicht aber bei sehr schnellen Kurven oder welliger Fahrbahn. Und für den Alltag und das Drehmoment sind die 48 kW (65 PS) des späteren TT mit 1200 cm³ allemal besser als die 51 kw (70 PS) aus 1000 cm³ der TTS-Version. Sie ist von Anfang an als Renngerät konzipiert. 07/11








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