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1933 W 22
1932 Auto Union
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1914 14/35
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  Lichttechnik 2015




Beim Future-Truck von Mercedes kann man an der Ausleuchtung der Front sehen, in welchem Modus er gerade bewegt wird und, schon in der Serie, wirft der neue Mini Clubman vom Außenspiegel aus sein Logo auf die Fahrbahn. Das sind alles Äußerungen in Lichtform, die mit der eigentlichen Aufgabe der Beleuchtung nichts mehr zu tun haben. Früher und verstärkt in USA, wurde wenigstens noch der Boden unter dem Fahrzeug beleuchtet.

Audi setzt mit der Technik der Organic Light Emitting Diode noch einen drauf. OLED bezeichnet im Gegensatz zur punktförmig abstrahlenden LED besonders gleichmäßige Flächen von Licht. Diese werfen keine Schatten und brauchen keine Reflektoren. Wie die Bilder oben zeigen, lassen sie sich gut in eine Fahrzeugoberfläche integrieren, Lichttechnik und Design rücken noch enger zusammen.


Eine OLED-Einheit besteht aus zwei Elektroden, mindestens eine davon transparent. Hinzu kommen dünne Schichten aus organischem Halbleitermaterial, weniger als ein Tausendstel Millimeter dick. Geringe Gleichspannung wie bei LEDs bringt die Schichten zum Leuchten. Die Farbe wird bei der Herstellung der Schichten durch den Aufbau der Moleküle entschieden.

Im Prinzip sind damit Leuchteinheiten z.B. hinten von unglaublich geringer Dicke möglich. Allerdings wird im Moment die erforderliche Leuchtdichte nicht erreicht. Behält man aber die Tiefe heutiger Leuchteinheiten bei, kann man damit Lichtflächen auch in die dritte Dimension hinein formen. Natürlich sind viele zusätzliche Möglichkeiten der Bewegung (Video 2) möglich.


Wird die nötige Leuchtkraft für die Fahrbahn erreicht, kann man die Lichtquelle in unglaublich viele fast nur noch pixelgroße Flächen aufteilen und in Millisekunden so ansteuern, dass nur ganz exakt definierte Flächen ausgeleuchtet werden. Mit Laserlicht und Hundertausenden einzeln steuerbaren Mikrospiegel geht das vielleicht noch eher, je nach Bedarf und Möglichkeit sogar für mehrere hundert Meter.

Am schönsten ist das Beispiel im Video 1, wo ein Fußgänger durch auf die Fahrbahn geworfene Fußabdrücke zum Überqueren der Fahrbahn aufgefordert wird. Beachten Sie bitte auch, dass er danach vor dem herannahenden Gegenverkehr gewarnt wird. Mit Sicherheit wird uns das Thema weiter begleiten. Was mit dieser Technik im Innenraum und bei der Ausstattung von Schaltelementen noch möglich sein wird, überlassen wir einstweilen Ihrer Phantasie. 07/15



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