E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z


Mobiles F9



Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung

Deutsch-Englisch
Englisch-Deutsch
Deutsch-Spanisch



Audi-Museum 1
Audi-Museum 2
Audi-Museum 3
Audi-Museum 4
Audi-Museum 5
Audi-Museum 6
Audi
Geschichte
Videos
Geschichte DKW 1
August Horch 1
1873 Geschichte NSU
Bernd Rosemeyer
2015 Wiener Motorensymposium

2016 Q2
2016 A8 L extended
2015 e-tron quattro Concept
2015 S8 Plus
2015 Lichttechnik
2015 A4
2015 quattro
2015 Prologue
2015 R8 V10/Plus
2015 TT Roadster
2015 Q7
2014 4,0 V8 TFSI
2014 A7 h-tron
2014 Q3
2014 RS Q3
2014 A1
2014 A6
2014 A3 Sportback e-tron
2014 Le Mans Sieg
2014 S1
2014 TT SUV Konzept
2014 TT
2014 A3 Cabrio
2014 R18 e-tron
2013 A3 Sportback g-tron
2013 A8
2013 RS7 Sportback
2013 A3 Limousine
2013 S3 Sportback
2012 Q5
2012 RS 5
2012 A4
2012 A3 Sportback
2012 A3
2011 A1 Sportback
2011 RS 3
2011 Q3
2011 A5 Coupe
2011 Q5 Hybrid
2011 A6 Avant
2010 A1
2010 A6
2010 A7
2010 A8
2009 A5 Sportback
2009 R8 Spider
2008 Q5
2008 A3 Cabrio
2007 Audi A5
2006 R8
2006 R8-Antrieb
2006 TT
2006 S3
2005 Q7
2005 R10 TDI
2005 RS 4
2004 A6
2003 A3
2002 R8 Rennversion
2002 A8 Allrad-Automatik
2000 Allroad quattro
2000 A2 3-L-Auto
1999 A2
1999 TT Roadster
1998 R8R
1998 TT
1996 Lamborghini
1996 A3
1991 Audi 100 C4
1991 Cabrio
1982 Audi 100 C3
1980 Audi Quattro
1976 100
1974 Audi 50
1972 Audi 80
1970 100 Coupe
1969 Audi 100 Cabrio
1968 Audi 100
1967 Ro80-Motor
1967 NSU Ro 80
1967 NSU TT
1967 NSU TTS
1966 60/Super 90
1965 F 103
1964 DKW F12 Roadster
1964 DKW F 102
1963 DKW F 12
1961 Auto Union 1000S
1959 Junior
1956 DKW Monza
1956 DKW Munga
1953 DKW F 91
1952 NSU Max
1950 DKW F 89
1949 DKW Transporter
1938 Auto Union Typ D
1938 Audi 920/78
1936 Horch 851
1934 Auto Union Typ C 1
1934 Auto Union Typ C 2
1933 W 22
1932 Auto Union
1930 DKW F 1
1928 Wanderer 10/II
1926 Horch 303
1924 Audi E 21/78
1914 14/35
1913 Wanderer 5/12


Le Mans-Sieg 2014




Sechs Mal hat Bentley die 24 Stunden von Le Mans in grauer Vorzeit gewonnen, sieben Mal Jaguar, obwohl davon ein Sieg geschmeichelt ist, weil sich Mercedes wegen des schlimmen Unfalls 1955 vorzeitig zurückzog. Neun Mal gewann Ferrari und 16 Mal Porsche, brauchte dafür allerdings 28 Jahre.

Also kann kein Hersteller so wie Audi 13 Gesamtsiege in nur 14 Jahren vorweisen. Porsche wollte in diesem Jahr sein Kontingent erhöhen, lag auch mit den beiden 919 Hybrid in aussichtsreicher Position, musste aber wegen Motor- bzw. Getriebeschaden aufgeben. Dabei zeigen sich die neuen Hybride als günstig, weil sie auch bei ernsthaften Schäden das Auto evtl. noch reglementkonform bis an die Box bringen.

Von 15.00 Uhr samstags bis 15.00 Uhr sonntags läuft das Rennen inzwischen, früher eine Stunde später. Insgesamt kamen 2014 für das Siegerfahrzeug 5125 km zusammen, trotz 29 Boxenstopps von insgesamt einer guten Stunde und noch länger dauernder Safetycar-Phasen mit 60 km/h.

Der Audi R18 e-tron quattro war als Dieselfahrzeug auf 29 Liter/100km limitiert. Er hat einen 4 Liter großen V6-Motor, der mit dem wiederum um 200 bar auf 3.000 bar erhöhten Einspritz- und bis zu 4 bar Ladedruck betrieben wird. Der Wagen ist wegen geringerer Breite, schmälerer Reifen und geänderter Karosserie aerodynamischer als das Vorjahresauto. Und das, obwohl die Karosserie wegen aufrechterer Sitzhaltung an Höhe zugenommen hat, übrigens auch 45 kg leichter wurde.

Nachpassagen mit neuem Laserlicht

Man kann ihm wohl 340 km/h zutrauen, aber die Strecke in Le Mans ist nach zu schnellen Rundenzeiten immer wieder durch Schikanen verlangsamt worden. Die schnellste Runde wurde jetzt vom Siegerwagen mit über 240 km/h, der Durchschnitt über 24 Stunden mit 215 km/h gefahren.

Die Benzin-Hybride von Toyota und Porsche durften noch vier Liter auf 100 km mehr verbrauchen, was dem 13 Prozent größeren Energiegehalt von Diesel zu Benzin entspricht. Bei den vielen Boxenstopps fällt allerdings das dadurch nötige zusätzliche Tanken nicht sonderlich ins Gewicht. So verbucht der siegreiche Audi mit 11 noch die geringste Anzahl von Reifenwechseln.

Audi hat trotz Problemen mit dem VTG-Lader wohl wegen größerer Zuverlässigkeit gewonnen, denn die anderen beiden, besonders der Toyota TS040 mit bis zu 1000 kurzzeitig mobilisierbaren Pferdestärken, waren eindeutig schneller. Schon immer gilt die Regel, dass die Stärke des Motors nicht unbedingt der Hauptgarant für den Rennerfolg ist.

Erstaunlich, dass Audi nach einem Rennerfolg mit dem seit Einführung des Dieselmotors reduzierten Verbrauch von ca. 38 Prozent wirbt. Man kommt mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe aus, hat aber noch nicht das ERS-System der Formel 1 an Bord, die übrigens bis zu 40 Liter auf 100 km verbrauchen darf. Das ist das Ergebnis der reglementbedingten Verbrauchsminderung in Le Mans von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 06/14



kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis