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Aston Martin Geschichte 4



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Zu der eigentlichen Explosion kommt es - reichlich verspätet - erst 1958, als der wirkliche DB4 erscheint. Ihn krönen ein neuer Leichtmetall-Sechszylinder mit 3,7 Liter Hubraum und eine italienische Karosserie aus ebensolchem Material. Die Zeit zwischen 1957 und 1959 ist wohl auch die für die Firma erfolgreichste Rennzeit, die mit dem Gewinn der Marken-Weltmeisterschaft gekrönt wird.

Noch einmal gelingt 1963 in einem Rennen ausgerechnet in Italien der Sieg über Ferrari. Dann ist Schluss, entweder weil die Gegner in Gestalt von Ferrari und Porsche zu mächtig geworden sind, oder weil David Brown die Aufmerksamkeit endgültig auf die Produktion lenkt. Statt Rennwagen entstehen Viersitzer, die sich mit Automatik besser in die USA verkaufen lassen.

Sie werden ahnen, dass zu so einem Unterfangen ein V8 natürlich eher passt als ein Reihen-Sechszylinder. Der entsteht auch unter den Händen von Tadek Mareks, der schon für letzteren verantwortlich zeichnete. Aber zu langsam, weshalb der sehr amerikanisch aussehende DBS zunächst mit sechs Zylindern auskommen muss. Nicht lange, dann heißt er 'DBS V8'.

Wie schon gesagt, das alles geht, solange sich die Traktoren verkaufen lassen. Aber genau hier vollzieht sich bis 1972 ein Wandel, der nicht nur deren Fabrik, sondern auch die Firmen Aston Martin und Lagonda in die Tiefe reißt. Eine Gruppe von Investoren nimmt sich der inzwischen aufgelaufenen Schulden an. Obwohl das 'DB' im Modellnamen künftig verschwindet, ist David Brown nach wie vor für die Firma tätig.

Zwei Dinge lassen auch dieses Konstrukt scheitern. Zum einen lässt der Handel mit Immobilien und besonders der damit erzielbare Gewinn nach. Damit ist weiteren Investitionen die Basis entzogen. Des Weiteren ist auch fast zu viel an den derzeitigen Modellen verändert worden, als dass es von Erlösen hätte gedeckt werden können. 11/13


Wird fortgesetzt ...

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