| Aston Martin DB 9 | |
| Motor | V-ZwölfZylinder |
| Hubraum | 5935 cm³ |
| Bohrung/Hub | 89/79,5 mm |
| Verdichtung | 10,3 : 1 |
| Anzahl der Ventile | 4 pro Zylinder |
| Motorsteuerung | 4 Nockenwellen |
| Motormanagement | Motronic |
| Schmierung | Trockensumpf |
| Drehmoment | 570 Nm bei 5000 1/min |
| Leistung | 336 kW (457 PS)/ |
| Nenndrehzahl | 5750 1/min |
| Bauart | Frontmotor, Transaxle-Bauweise |
| Getriebe | Sechsgang |
| Radstand | 2740 mm |
| Aufhängung v/h | Dreiecks-Querlenker |
| Bremsen v/h | Scheiben, innenbelüftet |
| Reifen v/h | 235/40 ZR 19 / 275/35 ZR 19 |
| Länge | 4710 mm |
| Breite | 1875 mm |
| Höhe | 1270 mm |
| Tankinhalt | 85 Liter |
| Leergewicht | ca. 1800 kg |
| Höchstgeschwindigkeit | ca. 300 km/h |
| Bauzeit | ab 2004 |
| Versionen | Coupe / Cabrio |
| Kaufpreis | ab ca. 150.000 Euro |
| CO2-Gehalt | -/394 g/km |
Von den Fakten her muss man dieses Auto wohl für einen der technisch perfektesten Grand Tourismo der Welt halten. Sein V12 ist noch einmal überarbeitet worden und hat einige Kilo und ein paar kW abgeworfen, aber an Drehmoment über einen breiteren Drehzahlbereich noch hinzugewonnen. Seine Karosserie besteht ausschließlich aus meist geklebtem Aluminium mit einigen Magnesiumzutaten im Innenraum. Bei genügend Leistung ist seine Gewichtsverteilung wegen dem hinten angeordneten Getriebe ideal. Er wird immer noch fast ausschließlich von Hand gebaut, was bei diesem Preis schon erstaunlich ist. Die Aufnahme in einen Großkonzern hat der Marke offensichtlich nicht geschadet.
Hinzu kommt, dass die Firma trotz seit längerer Zeit mangelndem Renn-Engagement keiner Werbung bedarf. Sie verfügt über eine lange Tradition und die Tatsache, dass sie in früheren Zeiten nicht immer genügend Geld verdient hat, spricht zumindest nicht für Ausbeutung der Kunden. Sie ist dabei, der anderen Top-Konzernmarke Jaguar den Rang abzulaufen. Die einzige Furcht, die man hat, Ford könnte Jaguar mangels Käufer behalten und Aston Martin aus dem umgekehrten Grund und Geldmangel nicht.