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| - | stark bündelnde Laserdioden mit großer Schwingungskonstanz eingesetzt, |
| - | Glasfasern aus besonders reinem Quarzsand verwendet, |
| - | Licht mit größerer Wellenlänge als die des sichtbaren angewandt, |
| - | die Strahlung direkt in die Faser eingeleitet. |
Nun darf man sich moderne Systeme nicht so vorstellen, als würde eine bestimmte Folge von Nullen und Einsen von der Laserdiode ausgesandt und von einer Art Fotodiode mit IC wieder in elektrische Signale umgewandelt. Die dadurch erzielbaren Bitraten reichen den Technikern nicht. Hier setzt das schon lange in Kupfernetzen übliche Multiplexen ein. Es werden gleichzeitig mehrere Bitfolgen mit verschiedener Wellenlänge (Farben vergleichbar) übertragen. Dazu sind mehrere Laserdioden und mehrere Empfänger nötig. Zusätzlich Bausteine, die einzelne Fasern zu einer zusammenfassen und andere, die verschiedene Wellenlängen wieder trennen. Die gemeinsame Wegstrecke wird durch eine gezielt verunreinigte Faser zurückgelegt. Hierbei können sich allerdings (wie elektrische Signale) auch Lichtwellen stören.
Es kommt also auch in hohem Maße auf das verwendete Kabel an. Es gibt zwei verschiedene Ausführungen. Das Kabel mit 1/100 mm Kerndurchmesser (Monomode) erlaubt dem Strahl fast nur einen geraden Durchgang. Es tritt keine Reflexion an dem den Kern umgebenden Glasmantel (bis zu 5/100 mm Durchmesser) mit einer anderen Brechung auf. Dies trifft nur für Kabel mit bis zu 5/100 mm Durchmesser (Multimode) zu. Die Kerne bestehen wegen der sehr geringen Dämpfung tatsächlich aus Glas, das auch entsprechend zerbrechlich wäre, wenn da nicht die spezielle Umhüllung wäre, die eine eventuelle Knickbelastung so geschickt verteilt, dass Biegeradien bis zu einem Minimum von 1 mm (!) erlaubt sind. Allerdings sollten man sie nicht so verlegen. Die kritischen Verbundstellen müssen mit einer Toleranz von bis zu 1/1000 mm gefertigt werden und sind entsprechend teuer. Es kommt auf sehr genaue Justierung der Kabelenden zueinander an, die auch exakt senkrecht abgeschnitten werden müssen. Um die Dämpfung so wenig wie möglich zu erhöhen, werden die Enden bisweilen zusammengeschweißt, natürlich nur nach Justierung unter einer Art Mikroskop. Und die Schweißstelle muss natürlich wieder umhüllt werden, um auch hier die Bruchgefahr drastisch zu reduzieren.
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