Elektrische Anlagen Generator
        Alternator

Die Einzelteile des Generators - größeres Bild durch Anklicken!
Lupe









Englische Version

Aufgabe

Der Generator soll bei geringem Eigengewicht mit möglichst hohem Wirkungsgrad und gleich hoch bleibender Spannung schon möglichst ab Leerlaufdrehzahl alle Verbraucher im Kraftfahrzeug ausreichend mit Strom versorgen.

Funktion

Mit einem Läufer rotiert ein magnetisches Feld mit je 6 wechselseitig folgenden Nord- und Südpolen. Dieses Feld wird wesentlich unterstützt durch eine Wicklung, die über zwei Schleifringe (rechts im Bild 'Rotor mit Klauenpolen') und Kohlebürsten mit dem Minuspol bzw. Spannungsregler verbunden ist. Dadurch kann der Spannungsaufbau in drei jeweils um 120° versetzt im Gehäuse (Stator) angeordneten Wicklungen gesteuert werden. Diese Wicklungen werden an jeweils einem Ende miteinander verbunden (Sternschaltung). An den anderen Enden entsteht zunächst ein dreiphasiger Drehstrom. Deshalb ist jedes dieser Enden über eine Minus- und eine Plus-Leistungsdioden mit dem Bordnetz verschaltet. Es wird ein möglichst wenig pulsierender Gleichstrom erzeugt. Über drei Erregerdioden wird der Strom für die Erregerwicklung abgezweigt. Deren Steuerung übernimmt der Spannungsregler.
Generatoren werden fast nur noch durch breite Rippenriemen angetrieben und sind bei höherer Leistungsabgabe auch flüssigkeitsgekühlt (ab Bild 7). Früher war das Lüfterrad unmittelbat hinter dem Riementrieb angeordnet. Es ist das einzig richtungsgebundene Teil (Bild 3 mit Pfeil). Jetzt ist es unmittelbar vor der Diodenplatte angeordnet, dem Hauptverursacher von Erwärmung im Generator.

Wichtig

Das Abklemmen der Batterie bei laufendem Motor gefährdet den Generator. 01/10