E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Erdöl 1
Erdöl 2
Erdöl 3
Erdöl 4
Erdöl 5
Erdöl 6
Erdöl 7
Erdöl 8
Erdöl 9
Erdöl 10

Kraftstoff-Preis
Kraftstoff
Kraftstoff Eigenschaften
Kraftstofffilter
Tank-Füllstandssensor
Kraftstoffbehälter 1
Kraftstoffbehälter 2
Kraftstoffbehälter 3
Kraftstoffdämpfe
Benzin 1
Benzin 2
Klopffestigkeit
Ethanol 1
Ethanol 2
Kohlenwasserstoff
Dieselkraftstoff 1
Dieselkraftstoff 2
Falsch getankt
Cetanzahl
Sun Fuel
Biodiesel
Pflanzenöl
Kraftstoffkühlung
Kraftstoffvorwärmung
Harnstoff
Autogas
Umbau auf Autogas 1
Umbau auf Autogas 2
Opel Corsa LPG 2007
Erdgas
Erdgasbetrieb
Luft
Methanol
Lachgas

Kraftstoff 1
Kraftstoff 2
Kraftstoff 3
Kraftstoff 4
Kraftstoff 5
Kraftstoff 6
Kraftstoff 7
Kraftstoff 8
Kraftstoff 9



  Luft




Bestandteile
trockener Luft
AnteilDichte
(1,29 kg/m³)
Schmelz-
punkt
Stickstoff (N)78 %1,251 kg/m³-210°C
Sauerstoff (O)21 %1,429 kg/m³-219°C
Kohlendioxid, Wasserstoff,
Argon, Neon,Helium, Krypton
1 % 
Feinstaub, Stickstoff-
und Schwefelverbindungen
Abgase, Mikroorganismen,
Schwebstoffe


Aufgabe

Manchmal sieht man, wie aus dem Auspuff eines vorbei fahrenden Autos sehr viel Wasser heraustropft. Man ist schon geneigt, anzuhalten und der/dem Fahrer(in) einen Hinweis auf einen Defekt zu geben. Besser tut man es nicht, denn der Austritt von Wasser ist bei kaltem Motor völlig normal. Bei warmem Motor ist dieses nur dampfförmig, aber ebenfalls deutlich zu sehen. Also woher kommt das Wasser, wenn nicht aus dem Kühlsystem? Ist es beim Tanken in den Kraftstaft geraten oder ist die Ansaugluft so feucht?

Funktion

Gewiss, Luft kann eine ganze Menge Wasserdampf transportieren. Aber das ist nicht der Hauptgrund für den Wasser(-dampf-)austritt. Wasser H2O entsteht vielmehr aus der Reaktion des Luftsauerstoffs O2 mit (Kohlen-)wasserstoffen (C)H. Vorausgesetzt, die Wasserstoffatome des Kraftstoffs haben genügend Zeit und sind mit der Ansaugluft ausreichend vermischt, so finden je zwei von ihnen im Idealfall ein eigenes Sauerstoffatom. Deshalb ist die Verwirbelung von Kraftstoff-Luft-Gemischen so wichtig. Je vollständiger und sauberer also die Verbrennung abläuft, desto mehr Wasseranteile entstehen.
Da moderne Motoren sich einem Laien gegenüber ziemlich zugeknöpft geben und deshalb die Suche nach zusätzlicher Leistung gegenüber früheren Zeiten schwieriger geworden ist, versuchen manche Zeitgenossen, diese über den Sauerstoffanteil zu erhöhen. Sie führen dem Motor zusätzlichen Sauerstoff oder Lachgas zu. Wer schon einmal beobachtet hat, wie ein beinahe schon verglimmtes Streichholz in reinem Sauerstoff erneut zu brennen beginnt, der kann die Reaktionen in einem entsprechend eingerichteten Verbrennungsmotor erahnen. Reiner Sauerstoff oder hoch angereichertes Gas verbrennt zwar nicht, unterstützt aber die Verbrennung nachhaltig. So besteht im Prinzip kein Unterschied zwischen der vergleichsweise komplizierten Nachrüstung z.B. durch Aufladung und der einfachen Zuführung von Sauerstoff zur Ansaugluft, übrigens auch nicht für die Allgemeine Betriebserlaubnis. Allerdings gilt dies auch für die Belastung und die Lebensdauer des Motors. Wer sich intensiv z.B. mit der Ölspritzkühlung von Kolben bei aufgeladenen Motoren beschäftigt hat, weiß um die Gefahren für Saugmotoren bei solcher Art Tuning. Fazit: Reiner Sauerstoff oder Lachgas nur für alte Motoren (kurz vor dem Schrottplatz) auf abgesperrtem Gelände.
Wenn bei den alternativen Energien vom Wasserstoffmotor oder von der Brennstoffzelle die Rede ist, dann gehört dazu der Transport von Wasserstoff, evtl. auch in flüssiger Form. Die Verflüssigung von Gasen begann mit der Verflüssigung von Luft durch C. von Linde am Anfang des vorigen Jahrhunderts. Er setzte Luft in Stahlbehältern (-flaschen) unter hohen Druck und kühlte diese anschließend wieder auf Normaltemperatur ab. Die ausströmende Luft kühlte dann erneut komprimierte Luft deutlich unter Null Grad ab, so dass diese beim Ausströmen wieder kälter wurde. So erreichte er die oben angegebenen Schmelztemperaturen, die beim Wasserstoff noch tiefer liegen und durch ähnliche Verfahren erst später erreicht wurden.




kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis