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| Schaltzeiten von 40 Millisekunden sind möglich. |
Das sequentielle Getriebe hat viele Vorteile. Leider dauert der Schaltvorgang noch recht lange. Ein Doppelkupplungsgetriebe, bei dem zwei ineinander laufende Getriebewellen mit je einer Kupplung kombiniert sind, bietet hier eine Lösung ohne sehr hohen Aufwand. Angestrebt ist die Verwendung von Bauteilen der Trockenkupplung. Trotz etwas größerem Platzbedarf kann sie auch bei quer liegendem Frontantrieb eingebaut werden. Der Gangwechsel ist manuell und automatisch möglich.
Obwohl es sich hier um ein ungleichachsiges Getriebe handelt, ist die Eingangswelle geteilt. Dabei läuft die (grüne) Welle mit den Gängen 1, 3 und 5 durch die (blaue) Hohlwelle mit den Gängen 2, 4 und 6. Zu jeder Gruppe gehört eine Kupplung. Schaltmuffen und Kupplungen werden elektrisch betätigt.
Der Grund für den Aufwand ist die Möglichkeit, in der einen Gruppe einen Schaltvorgang auszuführen, während das Drehmoment durch einen Gang der anderen Gruppe übertragen wird. Ohne Schaltverzögerung kann durch gleichzeitiges Einkuppeln der einen und Auskuppeln der anderen Kupplung mit einem Vorgang fast ohne Verzögerung in den nächsten Gang geschaltet werden.
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