Der Dieselmotor soll die in einem sehr zündwilligen Kraftstoff enthaltene chemische Energie mit möglichst hohem Wirkungsgrad und geringem Schadstoffausstoß in mechanische Energie umwandeln.
Reine Luft wird angesaugt. Ohne Aufladung ist für eine sichere Verbrennung eine Mindestverdichtung von 18 : 1 (ca. 30 bar beim Pkw-Motor) erforderlich. Der Kraftstoff wird in die hocherhitzte Luft bei dem veralteten Nebenbrennraum-Verfahren mit einem Düsenöffnungsdruck von ca. 130 bar und bei Direkteinspritzung mit wesentlich höherem Druck eingespritzt. Ohne elektrische Zündanlage erfolgt die Verbrennung sofort (Selbstzündung). Der Einspritzdruck wird durch eine mechanische Hochdruckpumpe erzeugt und gelangt über Düsen in den Brennraum.
Luft ist im Gegensatz zum Benzinmotor auch ohne Aufladung bei allen Betriebsbereichen genug vorhanden. Deshalb und wegen der hohen Verbrennungstemperaturen entstehen eher schädliche Stickoxide (NOX). Die kürzere Zeit der Gemischbildung und der ca. 13% höhere C-Gehalt des Dieselkraftstoffes gegenüber Benzin erhöht auch den Ausstoß von Ruß (Partikel). Dem Dieselmotor sieht der Abgasreinigung im Gegensatz zum Benziner entgegen. 04/07
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