Unser Thema sollen hier die Voraussetzungen für möglichst alle Hochdruckpumpen in einer Common-Rail-Anlage sein. Zu einer solchen Anlage gehören neben dem nicht immer fehlerlosen Filter auch grundsätzlich zwei Arten von Förderpumpen. Bei einem erforderlichen und messbaren Förderdruck von 3 - 6 bar ordnen sich die elektrischen Innentankpumpen mehr am unteren und die mechanischen (Bild 1 oder Bild 2) eher am oberen Ende der Skala ein. Also kennen Sie jetzt schon in etwa die Messwerte, wenn die Batteriespannung ausreichend ist oder der Motor läuft. Ach ja, auch einen fast verstopften Filter könnte man ermitteln, wenn z.B. der Unterdruck größer als 0,1 - 0,2 bar ist. Bei elektrischer Förderung kann man natürlich anliegende Spannung zumindest in der Nähe des Tanks messen. Noch besser und ohne Antasten der Leitungsisolation lässt sich die Stromstärke ermitteln. Liegt Spannung an oder hört man beim Einschalten der Zündung etwas von der Pumpe, sind zumindest Ansteuerung und Pumpenrelais in Ordnung. Nicht elektrische Förderpumpen können natürlich nur hydraulisch geprüft werden. Das Problem: Sie befinden sich meist in unmittelbarer Nähe zur Hochdruckpumpe. Schwierig, auf dem kurzen Weg den Druck zu messen. Ausweg: Man könnte den Niederdruck-Rücklauf vorsichtig erschweren und kurz davor auch den Druck messen. Steigt er auf 5 - 6 bar oder noch höher, ist die Pumpe selbst in Ordnung und eher das Begrenzungsventil für den Druck defekt. Bei diesen wenigen Tipps setzen wir natürlich die Dichtheit und Durchlässigkeit sämtlicher Leitungen auch auf der Saugseite voraus. 08/09
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