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  Design - Aerodynamik 1



Das ist der einzige Vorgänger der Silberpfeile mit dem Motor vor der Hinterachse von Auto Union in den Dreißigern. Er entsteht 1922/23 und wird ursprünglich von Edmund Rumpler konstruiert. Von drei gestarteten Fahrzeugen belegen zwei schon beim ersten Einsatz beim GP in Monz die Plätze 4 und 5. Allerdings belegen Änderungen an der Vorderachse und den hinteren Trommelbremsen die Schwierigkeiten mit dieser vielleicht etwas zu frühen Revolution.

Die Anfänge der Aerodynamik reichen weiter zurück als die eines guten Fahrwerks, wobei z.B. beide auch miteinander verknüpft sein können. Wenn Sie z.B. oben den Benz Tropfenwagen von 1923 nehmen, dann ist das der erste GP-Wagen mit einem Motor unmittelbar vor der Hinterachse, so wie es inzwischen längst üblich ist. Unten, nicht ganz so revolutionär, aber erfolgreich, denn er hält von 1911 bis 1919 den Geschwindigkeits-Weltrekord von 225 km/h.


Allerdings konnte dieses Konzept nicht mit den seinerzeit üblichen angetriebenen Starrachsen ausgeführt werden. Also ist das gleichzeitig auch, jedenfalls nach der Angabe von Daimler-Benz, der erste Wagen mit einer Pendelachse. Will man den Motor mit seinen Einlässen für die Kühlung nach hinten verbannen, muss man auch die Hinterachsaufhängung ändern.


Auf Aerodynamik hat man schon viel früher geachtet, wenn auch vereinzelt wie beim Tropfenwagen des Grafen Ricotti auf Basis Alfa Romeo aus dem Jahr 1914. Unmöglich, alle Versuche aufzuführen, mehr Aerodynamik in ein Fahrzeug zu integrieren. Beenden wir es mit dem vielleicht frühesten Versuch von Camille Jenatzy, der mit dem unten abgebildeten Elektroauto 1899 einen neuen Weltrekord von 105 km/h schafft.


Pioniere der Aerodynamik
Ludwig Prandtl
Edmund Rumpler
Paul Jaray
Wunibald Kamm
Reinhard von Loenig-Fachsenfeld
Karl Schlör von Westhofen-Dirmatein

Daimler-Benz ab den 60ern des vorigen Jahrhunderts sagt man nach, besonders viel für die passive Sicherheit getan zu haben. Ab den 30ern betrifft es die Aerodynamik. Man verweist hier auf die Heckmotor-Typen 130, 150 und 170, denen 1931 noch der Prototyp 120 sogar mit Boxermotor vorausgeht.








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