Suche

A     B     C     D     E     F     G     H     I     J     K     L     M     N     O     P     Q     R     S     T     U     V     W     X     Y     Z




  Mobiles  

  F7     F9


 Buchladen

 Aufgaben/Tests

 Formelsammlung

 Motoröl-Finder




  Chemie - Metalle 1



Metall und Karbon im Verbund am BMW i3

Trotz eines hohen Volumenanteils von Kunststoffen spielen Metalle immer noch eine äußerst wichtige Rolle im Kfz-Bereich. So besteht auch die als noch so modern angepriesene Tesla Plattform mitsamt aller Technik und Karosserie fast ausschließlich aus Metall. Und auch beim wirklich moderneren BMW i3 ist zwar der Aufbau aus Karbon, aber wiederum vieles darunter aus Aluminium.

Metall hat eine hohe Festigkeit, die aber auch auf Verformbarkeit beruht. Der Satz 'Hart wie Krupp-Stahl.' ist falsch. Trotzdem kann sich das Material während der Verformung sogar noch verfestigen. Hinzu kommt, dass Metalle sowohl elektrisch als auch thermisch leitfähig sind.

Leitfähigkeit
1. Silber
2. Kupfer
3. Gold
4. Aluminium

Metalle haben eine innere Kristallstruktur. Neben der kovalenten und der Ionenbindung gibt es sogar eine eigene, speziell auf Metalle und ihre Legierungen bezogene. Die Struktur von Metallen ist immer wieder faszinierend. Man kann Eisenwerkstoff so schleifen und polieren, dass er aussieht wie verchromt. Das hat auch mit der Gitterstruktur von Metallen zu tun.

Allerdings ist die kristalline Struktur nicht gleichmäßig, sondern weist sogenannte Kristallite auf, Teile, die vorzeitig erstarrt sind und damit das Gleichmaß stören. Gerade dem Prozess der Erstarrung von Schmelze werden wir noch mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen, weil er für die späteren Werkstoffeigenschaften von entscheidender Bedeutung ist.

Metalle sind offenbar für die Menschheit so wichtig, dass sogar Zeiträume nach ihnen benannt sind. So spricht man von der Bronzezeit (Bronze = Kupfer und Zinn), nach Wikipedia in Mitteleuropa von 2200 - 800 v.Chr. Danach gab es die Eisenzeit und damit das geeignete Material für Werkzeuge und Waffen.

Lithium ist als Batteriewerkstoff in aller Munde. Es ist mit 0,53 g/cm3 das leichteste Metall. Darüber folgen Magnesium mit 1,74 g/cm3 und Aluminium mit 2,7 g/cm3. Titan liegt mit 4,5 g/cm3 schon fast auf der Trennlinie zwischen Leicht- und Schwermetallen bei 5 g/cm3. Für uns wichtig sind die Eisenwerkstoffe mit 7,87 g/cm3. Es geht noch weiter, z.B. mit Blei (11,34 g/cm3) und Osmium (22,5 g/cm3). Kein Wunder, dass Li-Io-Batterien leichter als Bleibatterien sind.


Wenn die MAN für ihre Gründung das Jahr 1758 ansetzt, dann ist das Anfahren der ersten Produktion in der St.-Antony-Hütte der Beginn der Eisenproduktion im Ruhrgebiet. Diese wurde später von der Gutehoffnungshütte übernommen, nach dem Zweiten Weltkrieg ein Unternehmen mit bis zu knapp 100.000 Mitarbeitern. 1986 ging diese in den MAN-Konzern auf.

Begonnen hat man mit etwa 50-Prozent eisenhaltigem Erz aus der Region, das gewaschen wurde und anschließend in einem mit Holzkohle arbeitenden Hochofen durch Schmelzen mehr oder weniger gut von Sauerstoff, Phosphor und Schwefel befreit.







Sidemap - Kfz-Technik Impressum E-Mail Sidemap - Hersteller