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  BMW 2 - Die nächsten 100 Jahre?



Weiß überhaupt jemand, wie es weiter geht? Reichen die ersten 100 Jahre BMW, um über die zweiten hundert eine sinnvolle Prognose abzugeben? Da fallen einem natürlich zunächst die mit Milliardenaufwand entwickelten i-Modelle ein, vom ehemaligen Chef Reithofer mit anscheinend genügend vorhandener Autorität veranlasst.

Der neue Chef Harald Krüger setzt auf eine andere Führungskultur. Ähnlich wie bei VW sollen die Mitarbeiter mehr mitentscheiden können. Die Erfahrungen von BMW sind zwar in keinster Weise mit den Begründungen von VW für die Veränderungen zu vergleichen, aber kann es sein, dass sie bei BMW nicht nur durch die neue, jüngere Führungsperson, sondern auch durch die Erfahrungen mit der i- Einführung begründet sind?

Man ist das Projekt sehr mutig angegangen. Nein, keine neuste Technik im alten Gewand, sondern sie sollte auch vom Design her deutlich erkennbar sein. Am besten gelungen ist das ausgerechnet beim i8, obwohl der doch weniger als einen halben Schritt in Richtung E-Technik vollzieht. Denn gibt es jetzt zumindest zum Vorzeigen als Cabrio.

So ganz nebenbei sieht man auch hier die Türen sich nach vorn oben öffnen. Aber darum geht es nicht. Der Wagen gilt als gemeinsame Entwicklung von hauseigenen IT-Experten und Fremdfirmen. Anders als der oben Gezeigte mit seinen verkleideten Rädern wirkt er verkehrstauglich real und man überträgt das auch auf seine digitalelektronischen Ingredienzien.

Ja, den tradionellen Herstellern erwächst Konkurrenz von Neulingen. Googles selbstfahrende Autos haben insgesamt schon mehr als zwei Millionen Kilometer auf dem Buckel, Tesla baut gerade für Batterien und Modell 3 die größte Fabrik der Welt. Viel schlimmer noch: Google und Apple haben mehr Geld auf der hohen Kante, als BMW an der Börse wert ist und Tesla investiert immer noch weiter, obwohl immer noch im Minus hantierend.

BMW sagt, man sehe das als willkommene Herausforderung an die Ingenieure/innen. Man will dem Google-Konzept des Autos ohne Lenkrad ein anderes Konzept entgegensetzen. Immerhin sei man ja quasi der Erfinder der 'Freude am Fahren'. Also selbst fahren, solange es Spaß macht und die Sache den Computern überlassen, wenn es eher Stress bedeutet und sich wichtigeren Dingen zuwenden.

Klar, in Zukunft könnte ein BMW seine(n) Insassen am für sie günstigsten Zielort absetzen und sich dann selbst einen Parkplatz suchen. Man könnte sich mit seinem Auto wieder verabreden oder es per App herbeizitieren. Es wäre über Induktion sogar während des Parkens das selbstständige Aufladen der Batterien möglich. Die Frage ist allerdings, ob die Verknüpfung von rein elektrischem und autonomem Fahren so sehr in den Vordergrund gerückt werden muss.

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