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Zündspannung



Man könnte davon ausgehen, dass eine bestimmte Zündspannung bereitgestellt wird, die weit über der benötigten liegt und damit sichergestellt ist, dass immer ein stabiler Zündfunke erzeugt wird. In Wirklichkeit ist es jedoch anders herum. Vielleicht kann man es mit einem Trip durch den Urwald vergleichen, bei dem man sich den Weg mit der Machete freischlagen muss.

Eigentlich sinnlos, eine Zündspule 'tunen' zu wollen.

Es liegt also eine bestimmte Strecke durch die Luft von einer Elektrode der Zündkerze zur anderen vor den Elektronen. Bevor sie diese überwinden können, muss eine Art Kanal erzeugt werden, der eine elektrische Leitung gewährleistet. Während der sich aufbaut, wird die Anzahl von sprungbereiten Elektronen immer größer und damit steigt die Spannung.

Der Funkenüberschlag wird durch scharfe Kanten oder gar Spitzen an den Elektroden begünstigt, ein Grund, warum ältere Zündkerzen einen deutlich höheren Zündspannungsbedarf als neue Kerzen haben. Auch die Materialwahl für die Elektroden kann hier eine Rolle spielen. Außerdem zählen natürlich Gemisch-Zusammensetzung, Druck und Elektrodenabstand. Die Höhe der Zündspannung richtet sich also nach dem Bedarf, die Funkenstrecke zu 'ionisieren'.

Direkt an der Zündkerze ist nach erfolgter Ionisierung eine sehr hohe Zündspannung messbar, die dann auf Werte bis maximal 1 kV zurückfällt. Der Stromfluss mit Funkenbildung ist gesichert. Er kann von der Mittel- zu der/den Masseelektrone(n) erfolgen oder auch umgekehrt. Man sagt, eine alte Zündkerze kann 25 Prozent und mehr Zündspannung verlangen. 09/17











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