E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Zündung
Zündung-Fehlersuche
Zündung 1
Zündung 2
Zündung 3
Zündung 4
Zündung 5
Zündung 6
Zündung 7
Zündung 8
Zündung 9
Zündung 10
Zündung 11
Fremdzündung
Schließwinkel
Schließzeit
Doppelfunkenspule
Einzelfunkenspule
Doppelzündung
Mehrfachzündung
Einspritzabschaltung
Zündspule
Zündspule überprüfen
Zündkerze
Kerzengewinde erneuern
Transistorzündung
Spulenzündung
Sekundärschaubild
Hallgeber
Induktivgeber
Bezugsmarkensensor
Fliehkraftversteller 1
Fliehkraftversteller 2
Lastabhängigkeit
Klopfsensor
Drehzahl/Bezugsmarke
Kondensator 1
Kondensator 2
Unterbrecher 1
Unterbrecher 2
Verteiler
Verteilerkappe
Schwunglicht-Magnetzündung

Zündung 1
Zündung 2
Zündung 3
Zündung 4
Zündung 5
Zündung 6
Zündung 7
Zündung 8

Elektr. Anlagen 1
Elektr. Anlagen 2
Elektr. Anlagen 3
Elektr. Anlagen 4
Elektr. Anlagen 5
Elektr. Anlagen 6
Elektr. Anlagen 7



  Kondensator 2



Vorige Seite

Es ist still geworden um den Kondensator als Energiespeicher. Dabei hatte man doch so große Hoffnungen in ihn gesetzt. Auch arbeitet eigentlich die Zeit für ihn, denn die in Batterien speicherbare Energiemenge schreitet nur langsam voran.

Autohersteller hatten schon viele Dutzend für ihre Holme (Bild oben) vorgesehen, wo sie nun wirklich nicht gestört hätten. Ihre Kapazität, man kann auch sagen ihre speicherbare Energiemenge ist von der Ladespannung, der Flächen an beiden Polen, dem Abstand zwischen den Flächen und der isolierenden Schicht abhängig.

Aber nicht direkt ist sie von der Dicke der beiden zusammenrollbaren Bleche abhängig, so dass man gewichtsmäßig die Batterien vielleicht unterbieten könnte. Geschick eingesetzt, wären sie sogar als Rahmenboden nutzbar, würden also die Karosserie verstärken. Allerdings wäre dann ihr Austausch irgendwann schwierig. Aber an Kondensatoren ist so wenig dran, dass sie vielleicht gar nicht ausgetauscht werden müssten.

Noch ein Trend spricht für Kondensatoren. Es ist die neuerdings bei Hybriden so häufige kurzfristige Speicherung. Durch Hochleistungskondensatoren wird beim Bremsen z.B. im Stadtverkehr kurzfristig Energie frei, die aber das nächste Anfahren mit bis zu 50 Prozent mehr Drehmoment unterstützen kann. Das offenbart einen Hauptvorteil von Kondensatoren: Sie können sehr schnell größere Ladungen aufnehmen und auch abgeben.

Wo doch nach neustem Trend der Verbrennungsmotor als extremer Sparer so geschwächt wird, dass er den E-Motor für mindestens die gleiche Performance wie früher häufig benötigt. Es wird also häufig Ladung gespeichert und wieder abgerufen, eher ungünstig für Batterien aber ideal für Kondensatoren.


Wobei die schnelle Aufnahme von viel Energie vielleicht noch die wichtigere Aufgabe ist. Allerdings ist die Ladungsaufnahme nicht gleichmäßig. Sie wird mit zunehmender Ladung immer schwieriger. Schlimmer noch ist die Abgabe von Energie, die Sie im Bild unten sehen, anfangs sehr gut, aber schon nach kurzer Zeit stark abfallend. Hier liegt vermutlich der Hauptgrund für die mangelnde Eignung des Kondensators z.B. in Hybridfahrzeugen.


Dabei müssen nicht unbedingt nur zwei Bleche mit entsprechenden Isolatoren ineinander gerollt werden, es können auch mehrere sein. Im Bild unten sehen Sie die Wirkung einer Parallelschaltung von Kondensatoren, die auch nötig wird, wenn sie in verschiedenen Holmen stecken. In dem Bild soll gezeigt werden, dass sich die Plattenfläche verdoppelt und damit auch die Energieauf- bzw. abnahme.

Parallelschaltung

Umgekehrt wirkt die Reihenschaltung zweier gleicher Kondensatoren wie ene Verdoppelung des Plattenabstands. Hier wäre also die Kapazität halbiert.

Parallelschaltung

Spät, aber hoffentlich nicht zu spät, weisen wir hier darauf hin, dass Kondensatoren Gefahrenquellen sind. Auch wenn sie ihre Ladung nicht ewig bewahren können, weiß man nicht, wann und mit welcher Spannung sie vielleicht aufgeladen wurden. Folglich kann die Spannug über 60 Volt liegen und damit gefährlich sein (Video 1). Übrigens ist die Unbestimmtheit der Ladungserhaltung wohl ein weiterer Punkt, warum sie in der E-Mobilität nicht entscheidend zum Zuge kommen. 08/14



kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis