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  Doppelfunkenspule









Aufgabe

Im Gegensatz zur Einzelfunkenspule hat die Doppelfunkenspule zwei Primär- und zwei Sekundärwicklungen. Damit erzeugt sie gleichzeitig an zwei Zündkerzen einen Zündfunken. Diese Art der Funkenspule ist nur an Motoren mit geraden Zylinderzahlen realisierbar.

Funktion

Die Primärwicklung ist zu allen anderen Arten von Zündspulen gleich. Nur bei der Sekundärspule ist an jedem Ende eine Zündkerze angeschlossen. So zünden z.B. beim Sechszylinder-Reihenmotor jeweils die Zündkerzen der Zylinder 1 und 6, 2 und 5, 3 und 4 zusammen, beim Vierzylinder-Reihenmotor die Zündkerzen der Zylinder 1 und 4, 2 und 3. Der Funke springt an der einen Zündkerze von der Mittel- zur Masseelektrode und an der anderen von der Masse- zur Mittelelektrode über. Es entsteht dabei im hoch verdichteten, zwischen Verdichten und Arbeiten stehenden Zylinder ein starker Hauptfunke und im Zylinder auf Überschneidung und ohne Verdichtung ein schwacher Nebenfunke. Im Bild oben links sind drei Doppelfunkenspulen zu einer Einheit zusammengefasst.

Einschaltspannung

Sie stellt bei anderen Spulenzündungen ein Problem dar. Gemeint ist hiermit die (relative Hoch-) Spannung, die beim Wiedereinschalten des Primärstroms in der Sekundärspule erzeugt wird. Er ist von der Polarität her gegen die Spannung der Primärspule gerichtet, behindert sogar deren Aufbau. Diese Spannung könnte, natürlich zum völlig falschen Zeitpunkt, unnötigerweise an der Zündkerze überschlagen.
Bei Einzelfunkenspulen wird dies durch die entgegengesetzte Polarität ausnutzenden Dioden verhindert. Im Verteiler war das unkritisch, weil sich nicht nur an der Zündkerze, sondern auch zwischen Verteilerfinger und -kappe ein kleiner Funkenüberschlag ergab. Diese zusätzliche Funkenstrecke gibt es bei der Doppelspule auch, nämlich in Form der zweiten, in Reihe geschalteten Zündkerze. Also ist hier in den meisten Fällen keine Diode nötig. 08/08


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