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Schrottverwertung 3


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Hätten Sie gedacht, dass ein Auto so lange vor der Schrottpresse bewahrt bleibt, wo Käufer/innen von Neuwagen sich doch eher nach vier als nach sechs Jahren für etwas Neues interessieren. Eigentlich kann man Wohngegenden, in denen es wirtschaftlich nicht so gut läuft, an den älteren Automodellen vor den Häusern erkennen. Aber solch eine Lebensdauer, vor allem im Durchschnitt, hätte man unseren Autos doch bestimmt nicht zugetraut.

Genaue Zahlen kann man erst ermitteln, seitdem ein fahrbarer Untersatz z.B. nach längerer Zeit der Abmeldung nicht mehr so einfach verschwinden kann. Sehr wird jetzt auf Umweltschutz geachtet. Also ist man aufgefordert, einen Nachweis der fachgerechten Entsorgung zu erbringen. So tauchen jetzt auch Wohnwagen auf, die vielleicht schon lange abgemeldet irgendwo als Wochenendhäuser benutzt wurden.


Natürlich hängt die Lebensdauer eines Autos von vielen Faktoren ab. So kann ein höherer Kaufpreis zu mehr Pflege führen, auch wenn sie von dem/der Besitzer/in nicht selbst erbracht wird. Bei seltenen und/oder teuren Modellen lohnt sich bisweilen nach Jahren eine komplette Restauration. Was man von sogenannten Stadtautos wohl nicht behaupten kann. Kostengünstig wie sie sind, erfahren sie vermutlich viel Kurzstrecke und wenig Beachtung. Es ist eben nicht so problematisch, wenn sie ihren Dienst versagen, als beim Haupt-Familienauto z.B. im Urlaub.

Exklusive Sportwagen sind bekannt für ihre ausgesprochen geringen Kilometerleistungen. Die benutzt der/die gestresste Manager/in eher zu einer vorabendlichen Ausfahrt, natürlich nur bei gutem Wetter und ausdrücklich nicht zum Brötchen holen. Trotzdem überrascht das überdurchschnittlich gute Abschneiden von VW. Vielleicht liegt das auch am dichten Werkstattnetz, obwohl viele ältere Wagen die Markenwerkstatt eher seltener sehen. Aber vielleicht ist ja hier die Versorgung mit Ersatzteilen dadurch sicherer.


Die Lebensdauer eines Pkw ist fast sprunghaft gestiegen, seit die Karosserien wesentlich besser gegen Rost geschützt sind. Sogar selbsternannte Gebrauchtwagenprofis schauen beim Kauf kaum noch auf den Rost. Das wäre früher ein kapitaler Fehler gewesen. Die Hersteller brauchen sich über eine gewisse Absatzflaute im guten alten Europa nicht zu wundern. Richtig punkten können sie nur in Ländern bzw. Kontinenten, wo viele Erstwagenkäufer/innen hinzukommen.


Wenn man diese Grafik mit der zweiten von oben kombiniert, kommt man zu einem für Ford nicht gerade schmeichelhaften Ergebnis. Es landen mehr Ford als VW in der Schrottpresse, nicht weil es generell mehr Ford auf unseren Straßen gäbe, sondern weil sie offensichtlich nicht so lange halten. Da rächt sich ein wenig der Slogan: Viel Auto fürs Geld. 06/15




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