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  Kupfer











Kupfer ist zäh, dehn- und gut legierbar.

Kupfer ist auf der Welt noch für Tausende von Jahren genügend vorhanden. Es werden immer noch neue Lagerstätten gefunden. Fast Dreiviertel der Weltproduktion kommt aus Südamerika, größter Einzelproduzent ist dort Chile (Stand 2006). Außerdem wird ca. 40% des Kupfers aus recyceltem Material hergestellt. Es kann also gut sein, dass antikes Kupfer noch im Umlauf ist.

In der Kfz-Elektrik mit immer noch steigendem Bedarf

Trotzdem steigt der Preis wegen dem immer höheren Bedarf. Zwar gibt es wegen dem vergleichsweise hohen spezifischen Gewicht keine Kühler und entsprechende Leitungen aus Kupfer mehr im Kraftfahrzeug, aber die zunehmende Nachfrage nach Leitungen für die Elektrik/Elektronik kompensiert dies bei weitem. Es gibt keinen besseren elektrischen Leiter, nur das sehr viel teurere Silber. Außerhalb des Autos bleibt auch der Bedarf an nichtelektrischen Produkten erhalten, weil hier das hohe Cu-Gewicht nicht so nachteilig ist. Schon immer spielte dieses Metall eine wichtige Rolle bei den verzierenden Werkstoffen. So findet man es an edlen Dach-Konstruktionen genauso wie an Kunstwerken aus Bronze, einer Kupfer-Zinn-Legierung. Kupfer wird hier gewählt, weil es neben dem Gold das einzige Metall mit nichtgrauer Farbe ist. Eine weitere wichtige Legierung ist das deutlich härtere Messing, Kupfer mit Zinkanteil. Grundsätzlich braucht man Kupfer in Hartloten.

Seit ca. 9000 Jahren ist Kupfer schon im Umlauf.

Wenn es als Erz gefördert wird, enthält es meist nur ca. 1% Kupfer. Bevor ein Transport lohnt, wird in einem Flotationsbad ein ebenfalls noch weiß-graues, pulverförmiges Konzentrat mit ca. 30% Cu-Anteil erzeugt. Am Bestimmungsort angekommen, verdampfen im Röstofen bei entsprechend hoher Temperatur Schwefel und andere, leichter siedende Bestandteile. Das leichtere Eisen setzt sich oben ab. Das vorläufige Endprodukt hat einen Anteil von 1 - 3% an Fremdstoffen. In einem Elektrolyseprozess mit hohem Energieaufwand an Strom wird erreicht, dass nur die Cu-Atome von den Anoden (Bild 6) zu speziellen Edelstahlplatten als Kathode (Bild 5) wandern. Dort können dann die hochreinen Kupferplatten leicht abgenommen werden. Übrigens bleiben bei dem gesamten Herstellungsprozess z.T. noch edlere Werkstoffe übrig, die extra verwertet werden.
Im letzten Akt wird der Rohkupfer zusammen mit entsprechendem Schrott erneut eingeschmolzen und zu dickem Draht, Stäben, Rohren, aber auch zu feinsten Blechen verarbeitet. 07/08

Kupfer ist nicht sehr zugfest ...

Schmelzpunkt: 1083°C



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