E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Werkstoffe

Chemie 1
Chemie 2
Chemie 3
Chemie 4
Chemie 5
Chemie 6
Chemie 7
Chemie 8

Physik 1
Physik 2
Physik 3
Physik 4

Herstellung Fahrzeugteile
3D-Drucker
3D-Drucker 2
Kraftstoff
Benzinabscheider
Klopffestigkeit
Luft
Wasser

Stahlerzeugung
Stahl 1
Stahl 2
Stahl 3

Kupfer
Titan
Aluminium
Alu-Karosserie
Magnesium
Korrosion
Sandstrahlen
Kunststoff
Kohlefaser
GFK
Glasfaser
Vliesherstellung
Wunderstoff Graphen
Klebeverbindungen 1
Klebeverbindungen 2
Schweißnaht
Gießen 1
Gießen 2
Gießen 3
Schmieden 1
Schmieden 2
Kaltpressen
Var. Walzen
Kupplungsgehäuse

Glas 1
Glas 2
Glas 3
Glas 4
Glas 5
Glas 6
Glas 7

Grauguss
Härten
Gummifederung
Altautos
Werkstatt
Altöl
Umweltschutz
Abfall
Schrott 1
Schrott 2
Schrott 3
Stoffe 1
Stoffe 2
Stoffe 3
Stoffe 4
Stoffe 5

Kraftstoff 1
Kraftstoff 2
Kraftstoff 3
Kraftstoff 4
Kraftstoff 5
Kraftstoff 6
Kraftstoff 7
Kraftstoff 8
Kraftstoff 9
Kraftstoff 10
Kraftstoff 11
Kraftstoff 12



  Kunststoffe



Arten von Kunststoffen
Thermoplaste
Duroplaste
Elastomere

Aufgabe

Es ist natürlich nicht ganz fair, die relativ leichten Kunststoffe mit den schwereren Werkstoffen am Auto vom Gewichtsanteil her zu vergleichen. Sie haben einen Gewichtsanteil von ca. 14% erreicht, was natürlich einen viel höheren Volumenanteil bedeutet. Obwohl die Nachfrage nach Kunststoff weltweit jedes Jahr um 5% wächst, ist das im Automobilbereich nicht so, weil hier ein scharfer Wettbewerb herrscht. So ist dem aus Thermoplast geblasenen Kunststofftank inzwischen wieder ein sehr gewichtssparender und kleine Räume ausfüllender Konkurrent aus Stahlblech gewachsen, der im Gegensatz zu diesem oft auf spezielle Kraftstoffkühlung verzichten kann und absolut dicht ist. So kann vorläufige Sättigung beim Kunststoff mit Sicherheit nicht Stillstand bedeuten.

Funktion

Wenn auch die Aufnahme von Aufprallenergie und deren Weitergabe an den Innenraum beim Kunststoff nicht optimal ist, als Stoßfänger und inzwischen auch komplette Front-/Heckverkleidung (Bild) ist er nicht mehr wegzudenken. In USA sind z.T. ganze Kleinwagen rundum mit Kunststoff beplankt. Hier ist ein unglaublicher Formenreichtum möglich, Rost durch Steinschlag kann man vergessen und wer einmal die fast beschädigungslose Rückverformung eines Stoßfängers nach einem leichten Aufprall gesehen hat, der ist vom Einsatz des Kunststoffs überzeugt. Die Hausaufgaben hat die Kunststoffindustrie erledigt, sind doch inzwischen alle am Auto verbauten Kunststoffe für leichteres Recycling gekennzeichnet. Diese Kennzeichnung wäre für die Einschätzung, was nun genau z.B. im Innenraum aus Kunststoff besteht, manchmal nützlich. Die Verarbeitung wird immer perfekter und wären Metalle beim Anfassen nicht deutlich kälter, man könnte sie vom Kunststoff nicht unterscheiden. Obwohl ein hoher Standard an Aussehen und Haptik (Griffgefühl) erreicht ist, gehen die Anforderungen an Ergonomie und Qualität wohl noch weiter.

Entwicklungsbereiche

- Motorteile und Teilegruppen
- Karosserieteile mit passiver Sicherheit
- Modularer Aufbau (z.B. Frontend)
- Seiten- und Heckscheiben

Witzig

Es gibt Kunststoffe, die unter Wärmeeinwirkung eine einmal "gelernte" Form annehmen. Vielleicht kann man demnächst Beulen in Kunststoff-Kotflügeln mit dem Fön reparieren. 06/08





kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis