E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Werkstoffe

Chemie 1
Chemie 2
Chemie 3
Chemie 4
Chemie 5
Chemie 6
Chemie 7
Chemie 8

Physik 1
Physik 2
Physik 3
Physik 4

Herstellung Fahrzeugteile
3D-Drucker
3D-Drucker 2
Kraftstoff
Benzinabscheider
Klopffestigkeit
Luft
Wasser

Stahlerzeugung
Stahl 1
Stahl 2
Stahl 3

Kupfer
Titan
Aluminium
Alu-Karosserie
Magnesium
Korrosion
Sandstrahlen
Kunststoff
Kohlefaser
GFK
Glasfaser
Vliesherstellung
Wunderstoff Graphen
Klebeverbindungen 1
Klebeverbindungen 2
Schweißnaht
Gießen 1
Gießen 2
Gießen 3
Schmieden 1
Schmieden 2
Kaltpressen
Var. Walzen
Kupplungsgehäuse

Glas 1
Glas 2
Glas 3
Glas 4
Glas 5
Glas 6
Glas 7

Grauguss
Härten
Gummifederung
Altautos
Werkstatt
Altöl
Umweltschutz
Abfall
Schrott 1
Schrott 2
Schrott 3
Stoffe 1
Stoffe 2
Stoffe 3
Stoffe 4
Stoffe 5

Kraftstoff 1
Kraftstoff 2
Kraftstoff 3
Kraftstoff 4
Kraftstoff 5
Kraftstoff 6
Kraftstoff 7
Kraftstoff 8
Kraftstoff 9
Kraftstoff 10
Kraftstoff 11
Kraftstoff 12



  Korrosion 1


LeiterVolt
Gold+1,50
Silber+0.80
Kohle+0,74
Kupfer+0,35
Wasserstoff0
Blei-0,12
Zinn-0,14
Kadmium-0,40
Eisen-0,44
Chrom-0,56
Zink-0,76
Aluminium-1,68
Magnesium-2,34

Aufgabe

Korrosion ist die Veränderung des metallischen Werkstoffs und seiner Eigenschaften, wenn er mit anderen Werkstoffen in seiner unmittelbaren Umgebung reagiert. Ein häufig vorkommender und besonders augenfälliger Kontakt ist der an der Oberfläche mit Luftsauerstoff (Oxidation).

In der elektrochemischen Spannungsreihe (oben) sind tabellierte Werte der Spannungsdifferenz von elektrochemischen Halbelementen (Elektroden) gegenüber dem Bezugspotential der Wasserstoffelektrode aufgelistet. Elektrochemisch aktive Substanzen bilden beim Kontakt zu einem Elektrolyten, der Ionen aus der Auflösung der Substanz enthält, ein Gleichgewichtspotential aus, d.h. pro Zeiteinheit gehen z.B. gleich viele Ionen unter Abgabe von Elektronen in Lösung wie umgekehrt sich durch Aufnahme von Elektronen wieder abscheiden. Taucht eine Elektrode in eine 1-aktive Lösung der zugehörigen Ionen ein, so spricht man von dem Normalpotential. Die Position eines Metalls innerhalb der Spannungsreihe zeigt die Neigung des Metalls an, unter Abgabe von Elektronen in Lösung zu gehen. Die gegenüber der Wasserstoffelektrode stark negativen Alkalimetalle reagieren z.B. heftig mit Wasser unter Bildung von Laugen und Reduktion des Wassers zu Wasserstoffgas, d.h. Alkalimetalle geben sehr leicht Elektronen ab, während das Edelmetall Gold in der Erdkruste über Millionen von Jahren elementar ohne Reaktion verbleibt. Anhand der elektrochemischen Spannungsreihe lässt sich durch Addition der Zahlenwerte leicht die Spannung (EMK) einer Kombination von Halbelementen ermitteln.

Funktion

Die Tabelle zeigt die Spannungsdifferenz von elektrochemischen Halbelementen zu Wasserstoff. Die elektrochemische Korrosion nimmt zu, je weiter die beiden Werkstoffe auseinander liegen. Das Metall weiter unten in der Reihe wird dabei verbraucht. Geht der einwirkende Stoff mit der Oberfläche des Metalls eine Verbindung ein, so spricht man von chemischer Korrosion. Diese neu gebildete Schicht kann (wie z.B. bei Aluminium) schützen oder die weitere Zerstörung des Werkstücks bewirken.

Der Korrosionsschutz kann direkt am Werkstoff z.B. durch Legieren ansetzen. Mehr als 10% Chrom haben z.B. bei Stahl eine schützende Wirkung. Das Werkstück kann aber auch mit einem Konservierungsstoff überzogen sein. Bei metallischen Überzugsstoffen sollte dieser unedler sein (siehe oben). Zink auf Stahl geht, Zinn auf Stahl geht nicht, da zum Schluss nur noch das Zinn übrig bliebe. Eine verzinnte Fläche ist zu schützen. Nichtmetallische Konservierungsstoffe müssen filmbildend den Zugang von Feuchtigkeit und damit die Rostbildung flächendeckend ausschließen. 01/12


Teil 2


kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis